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Die am Sonntag zu Ende gehenden Paralympics in Vancouver haben beides gezeigt. Beeindruckenden, spektakulären Behindertensport: Vom Schlittenhockey über Biathlon der Sehbehinderten bis zu den Skibobrennen der Alpinen bleibt den Zuschauern oft nur bewunderndes Staunen.
Andererseits konnten die Wettkämpfe in Vancouver nicht verbergen, dass der Behindertensport trotz stetigen, markanten Weiterentwicklungen noch immer auf der Suche nach seiner Ausgestaltung ist, auf der Suche nach Anerkennung. Goldmedaillengewinner, die mit sechs Sekunden Vorsprung oder sogar nach einem Sturz triumphieren, zeigen als Beispiel, dass die optimalen Wettkampfformen noch nicht durchwegs gefunden sind. Kritikpunkte, die auch von Seiten Athleten und Organisatoren zu hören sind und in der sportlounge diskutiert werden.
Weiter geht die Sendung der Frage nach, wie genau die Behinderungsgrade der Sportler definiert und klassifiziert werden, weshalb die Schweiz im internationalen Vergleich der Winterdisziplinen bescheiden abschneidet und wo ein Behindertensportler im Trainingsalltag seine Grenzen erreicht.
Im Studio:
Heinz Frei, Rollstuhlfahrer und 14-facher Goldmedaillengewinner an Winter- und Sommerparalympics
Joachim Röthlisberger, 21-jähriger Behindertensportler mit Ziel Paralympics 2014
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