Motorsport
Formel 1
Vettel in der Komfortzone
Titelverteidiger Sebastian Vettel geht von der Pole-Position aus in die 3 abschliessenden Saisonrennen. Verfolger Fernando Alonso braucht mehrere Exploits, um den Deutschen noch abzufangen. Das Sauber-Team möchte die Saison positiv abschliessen.
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Nach 13 von 20 Rennen lag Fernando Alonso in der WM-Wertung 39 Zähler vor Sebastian Vettel. 4 Grand Prix und 4 Siege des Deutschen später liegt der Spanier 13 Zähler hinter dem Champion der Jahre 2010 und 2011. Mit nur noch 3 ausstehenden Rennen spricht wenig für den 3. Gesamtsieg des Spaniers.
Vettels Vertrauen ist zurück
Ferrari müsste einen grossen Schritt nach vorne machen, wenn man Red Bull in Abu Dhabi (4.11.), Austin (18.11.) und Brasilien (25.11) die Stirn bieten möchte. Die letzten Wochen zeigten hingegen ein eher gegenteiliges Bild: Das Weltmeister-Team von Red Bull konnte seine Boliden weiter optimieren und den Abstand zur Konkurrenz vergrössern. «Es sieht schlecht aus für Alonso», sagt denn auch SF-Kommentator Michael Stäuble.
Vettels Dominanz in den letzten 4 Rennen hat primär mit dem Auto zu tun. Seit der Deutsche das volle Vertrauen in seinen Boliden hat, kann er auch alles aus dem Red Bull herausholen. Stäuble: «Wenn er sich sicher und wohl fühlt, kann er richtig pushen.»
Übermotivierter Perez
Nicht um die WM, aber um einen erfolgreichen Saisonabschluss geht es für das Sauber-Team. Sergio Perez, der seit der Bekanntgabe seines Wechsels zu McLaren dreimal eine unglückliche Figur machte, will sich rehabilitieren. Es macht den Anschein, dass der Mexikaner zuletzt etwas übermotiviert in die Rennen gegangen ist. Als wollte er der ganzen Welt zeigen, dass er 2013 zurecht zu einer Top-Adresse wechselt.
Kobayashis Chance in Texas?
Am 18. November steht in Austin (Texas) ein neuer Rundkurs im Kalender. Die Hochgeschwindigkeits-Strecke mit ihren schnellen Kurven könnte Sauber liegen. Vielleicht kann sich Kamui Kobayashi dort nachhaltig für das 2. Cockpit neben Nico Hülkenberg (De) aufdrängen.
(rek)


