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Eishockey

NLA

Tigers und Flyers vor Nati-Pause gefordert

Dienstag, 30. Oktober 2012, 9:08 Uhr

Mit Ausnahme von Fribourg und Davos stehen den NLA-Klubs noch 3 Partien bevor, ehe die Nati-Pause für einen 10-tägigen Meisterschaftsunterbruch sorgt und eine erste Standortbestimmung zulässt. Für die SCL Tigers und die Kloten Flyers geht es vor allem darum, den Tritt wiederzufinden.

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Den SCL Tigers steht eine wichtige Woche mit den Heimspielen 4 bis 6 in der neue Ilfishalle bevor. Der Tabellenletzte hat zwar am wenigsten Partien ausgetragen, muss aber trotzdem aufpassen, nicht schon frühzeitig den Anschluss an die Playoff-Plätze aus den Augen zu verlieren. Genau genommen ist es aber auch eine Woche der Chance für die Emmentaler.

Zuviele Gegentore

12 Gegentore aus den letzten beiden Partien und nur 4 Punkte aus den vergangenen 7 Spielen – so lautet die Bilanz der Tigers. Coach John Fust bemängelte öffentlich, dass seine Ausländer und Leaderfiguren ausser Form seien. Mit den 3 Heimspielen gegen die ZSC Lions, Ambri und die Lakers bietet sich für Langnau nun die Chance, den Tritt wiederzufinden und sich nach den dürftigen Leistungen mit den eigenen Fans wieder zu versöhnen.

NLA: Die 12 Tigers-Gegentore gegen Biel und Fribourg

Kloten gefordert

Die Kurve wieder kriegen müssen auch die Kloten Flyers, die sich in akuter Absturzgefahr befinden. Ihre Bilanz mit nur 3 Punkten aus den letzten 6 Partien liest sich noch schlechter als jene der SCL Tigers. Die Partien gegen Ambri und die Lakers sowie das Derby gegen die ZSC Lions müssen die Zürcher Unterländer nutzen, um 10 ungemütlichen spielfreien Tagen zu entkommen. Für das brisante Spiel gegen Ambri müssen die Flyers aber auf Stammkeeper Ronnie Rüeger verzichten. Dieser erhielt im letzten Spiel nach einer Schlägerei mit Zugs Damien Brunner eine Matchstrafe und ist für 2 Partien gesperrt.

NLA: Rüegers Aktion gegen Brunner

Ambri kommt – kann sich Biel halten?

Derweil befindet sich Ambri mit dem neuen Coach Serge Pelletier auf dem aufsteigenden Ast. Mit Siegen über Fribourg-Gottéron (3:2 n.P.) und gegen Schweizer Meister ZSC Lions (2:1) haben sich die Leventiner rechtzeitig in Form geschossen. Den «Biancoblu» stehen die wichtigen Partien gegen die Tigers und Kloten im Kampf gegen die Playouts sowie das prestigeträchtige Derby gegen den Kantonsrivalen Lugano bevor.

Vor einer schwierigen Woche steht auch der EHC Biel. Die Seeländer, deren Neuverpflichtung aus der NHL Patrick Kane am Dienstag erstmals zum Einsatz kommt, müssen sich in Zug, zuhause gegen den souveränen Leader Genf und im Bündnerland gegen den HC Davos beweisen. Für das Team von Kevin Schläpfer eine gute Chance zu zeigen, dass die letztjährige Playoff-Teilnahme kein Zufall gewesen ist.

(sta)