Eishockey
NLA
Klare Heimsiege für Davos, Kloten und Langnau
Davos hat die ZSC Lions mit einer 5:1-Packung ins Unterland zurückgeschickt. Auch die Kloten Flyers und die SCL Tigers feierten klare Siege. Grosse Figur beim Zuger Erfolg über Biel war einmal mehr Henrik Zetterberg. Als einziges Auswärtsteam war Genf erfolgreich.
Die ZSC Lions waren beim HC Davos im 1. Drittel feldüberlegen, ohne dass Zählbares dabei herausgekommen wäre. Im Gegenteil: In der 19. Minute brachte Dino Wieser den HCD nach einem Traumpass Tim Ramholts in Führung.
Eine Zürcher Reaktion blieb aus. Im Mitteldrittel brach der Schweizer Meister auseinander. Ein Doppelschlag binnen 21 Sekunden durch Gregory Sciaroni und Gregory Hofmann zum 5:0 brachte die Entscheidung. Die NHL-Stars Joe Thornton und Rick Nash blieben für einmal ohne Skorerpunkt. Mark Bastls 1:5 eine Sekunde vor Schluss verdarb HCD-Keeper Leonardo Genoni den Shutout.
Romy führt Genfer Wende in Lugano an
Leader Servette baute seinen Vorsprung auf Verfolger ZSC wieder auf 9 Punkte aus. Das Team von Chris McSorley siegte beim HC Lugano dank einer grossen Wende in der Schlussphase mit 4:3. Kevin Romy, letzte Saison noch bei Lugano, erzielte in der 57. Minute den 3:3-Ausgleich. 43 Sekunden vor der Sirene schloss Juraj Simek ein Solo mit dem Siegtreffer ab.
Die Partie dauerte wegen einer kaputten Bande und wegen einer Massenschlägerei vor der 2. Drittelspause über zweieinhalb Stunden.
Zetterberg erledigt Biel
Gleich 11 Tore fielen in der Begegnung Zug - Biel. Dank zwei Tripletten setzte sich der EVZ mit 7:4 durch. Im 2. Drittel kehrten NHL-Star Henrik Zetterberg (insgesamt 4 Skorerpunkte), sein Landsmann Linus Omark und Damien Brunner einen 1:3-Rückstand in eine Führung. Die Tore vom 5:4 zum 7:4 im Schlussdrittel fielen binnen 164 Sekunden.
Bei Biel, das auf den erkrankten Keeper Reto Berra verzichten musste, liess sich Neuzugang Patrick Kane ein Tor und einen Assist notieren.
SCL Tigers nicht mehr Schlusslicht
Den 2. Heimsieg in der neuen Ilfishalle feierten die SCL Tigers. Beim 5:1 über die Rapperswil-Jona Lakers war das Team von John Fust die klar bessere Mannschaft. Aber erst kurz vor Spielhälfte eröffnete Etienne Froideveaux, der auf diese Saison von Bern zu den Tigers gekommen war, das Skore. Bei der 2. Sirene führten die Emmentaler bereits 4:1. Mit dem Sieg gab Langnau die rote Laterne wieder an Ambri ab.
Kloten schlägt Ambri klar
Bei den Leventinern kehret nach dem Doppelsieg am Wochenende wieder der graue Alltag ein. Die Equipe von Coach Serge Pelletier verloren in Kloten mit 2:6. Das vorentscheidende 3:1 fiel durch ein Eigentor von Ambri-Verteidiger Kobach.
Im Mittelfeld der NLA-Tabelle kam es damit zum grossen Zusammenschluss: Zwischen Lugano auf Rang 4 und Kloten auf dem 10. Platz liegen nur 6 Punkte.
(si/fel/boe)


