Eishockey
NLA
Berns nächster Schritt aus der Krise
Der SC Bern kommt in der NLA wieder besser in Fahrt. Die Berner gewannen das «Zähringer-Derby» gegen Fribourg mit 6:2 und konnte den zweiten Sieg in Serie feiern. Die Differenz schufen die überzeugenden «Mutzen» im Powerplay.
Der SC Bern scheint seine Mini-Krise definitiv überwunden zu haben. Im «Zähringer-Derby» gegen Fribourg-Gottéron zeigten die «Mutzen» eine starke Leistung, überzeugten mit flüssigen Kombinationen, einer starken Defensive und einem überragenden Überzahlspiel.
Erste 3 Tore in Überzahl
Vorab die erste Spielhälfte dominierten die Berner praktisch nach Belieben. Nach 27 Minuten und drei Powerplay-Toren führte der SCB verdient 3:0, Byron Ritchie, Nicklas Danielsson und John Tavares trafen. Nach Ritchies 4:0 schien die bis zu diesem Zeitpunkt einseitige Partie noch vor der zweiten Sirene entschieden.
Kurz nach Beginn des Schlussabschnitts hatte Gottéron aber seine beste Phase und konnte nach Treffern von Julien Sprunger und Christian Dubé kurzzeitig von einem Punktgewinn träumen. Ryan Gardners 5:2 nur 29 Sekunden nach Fribourgs zweitem Treffer und einem Berner Timeout sorgte für die definitive Berner Siegessicherung.
Ruhigere Nächte für Törmanen
Mit dem zweiten Heimsieg innert 3 Tagen hat sich Bern in der Tabelle weiter Luft verschafft und einen nächsten wichtigen Schritt aus dem Tief gemacht. SCB-Trainer Antti Törmänen jedenfalls dürfte nach dem starken Auftritt seines Teams in den nächsten Nächten wieder etwas ruhiger schlafen können.
(fel)


