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Ski alpin

Riesenslalom Sölden

Ligety unantastbar - Défago hervorragender Fünfter

Sonntag, 28. Oktober 2012, 13:28 Uhr

Ted Ligety hat den Weltcup-Auftakt in Sölden in überzeugender Manier gewonnen. Der Amerikaner sicherte sich den Sieg im Riesenslalom vor Manfred Mölgg (It) und Marcel Hirscher (Ö). Didier Défago sammelte mit dem ausgezeichneten 5. Platz als einziger Swiss-Ski-Fahrer Punkte.

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RS Sölden: Zusammenfassung («sportpanorama»)

Die Ausgangslage vor dem 2. Lauf auf dem Rettenbachgletscher hatte viel Spannung versprochen. Das Spitzen-Trio um Thomas Fanara, Ted Ligety und Manfred Mölgg war nur durch 16 Hundertstel getrennt. Doch Weltmeister Ligety deklassierte die Konkurrenz mit einer entfesselten Fahrt im 2. Durchgang regelrecht. Seit 2007 stand er schon 5 Mal auf dem Podest.

Der Amerikaner distanzierte den zweitplatzierten Manfred Mölgg um nicht weniger als 2,75 Sekunden. Der Italiener egalisierte mit dem 2. Rang sein Bestergebnis in dieser Disziplin. Auf Platz 3 fand sich mit Marcel Hirscher der Dominator des letzten Winters wieder. Der Gesamtweltcupsieger aus Österreich fuhr von Zwischenrang 9 auf das Podium. Der französische Halbzeit-Leader Thomas Fanara musste sich mit Rang 4 begnügen.

Défago mit starkem Saisonstart

Aus Schweizer Sicht sorgte Didier Défago für das Highlight. Der Walliser, der bei Halbzeit den starken 7. Rang belegt hatte, verbesserte sich im Entscheidungslauf bei schwierigen Sichtverhältnissen noch um 2 Positionen und egalisierte mit dem 5. Platz gar sein zweitbestes «Riesen»-Resultat der Karriere. «In Sölden war ich nie gut gestartet, deshalb ist dieses Ergebnis umso besser», freute sich der Routinier.

Die gute Ausgangslage verspielt hatte dagegen Marc Berthod. Der St. Moritzer, nach dem 1. Lauf vielversprechend auf Rang 15 klassiert, stürzte bei dichtem Schneetreiben im Steilhang. «Ich hatte mich eigentlich gut gefühlt», bedauerte Berthod.

2. Lauf ohne Janka, Feuz nicht am Start

Im 1. Lauf nicht auf Touren gekommen war Carlo Janka. Der Obersaxer büsste 2,55 Sekunden ein und verpasste damit als 33. gar den Einzug in den 2. Lauf. Beat Feuz hatte angesichts der schwierigen Verhältnisse kurzfristig auf einen Start verzichtet.

Von den Nachwuchsfahrern hatte keiner einen Exploit geschafft. Manuel Pleisch, Gino Caviezel, Christian Spescha und Thomas Tumler bleiben damit ohne Weltcup-Punkte.

(sas)