Ski alpin
Riesenslalom Sölden
Fanara am schnellsten, Défago stark
Thomas Fanara hat sich zum Weltcup-Auftakt im 1. Lauf des Riesenslaloms von Sölden hauchdünn die Bestzeit vor Vorjahressieger Ted Ligety geschnappt. Von den Schweizern konnten auf dem Rettenbachgletscher Didier Défago und Marc Berthod überzeugen. Dagegen verpasste Carlo Janka die Top 30.
Der 1. Lauf des Sölden-Riesenslaloms fand unter erschwerten Bedigungen statt: Hatten die Fahrer mit den tiefen Startnummern noch mit dichterem Nebel und heftigerem Schneefall zu kämpfen, wurden die Verhältnisse mit Dauer des Rennens besser.
Knappe Angelegenheit an der Spitze
Davon liess sich aber Vorjahres-Sieger Ted Ligety nicht beirren. Der Amerikaner pulverisierte die bisherige Bestzeit in 1:18,52 Minuten. Doch 7 Fahrer später relativierte sich diese Marke, als Thomas Fanara auf dem Gletscher einen famosen Lauf zeigte. Der Franzose blieb 4 Huntertstel unter Ligetys Zeit und wird den 2. Lauf als Letzter in Angriff nehmen. Zwischenplatz 3 sicherte sich der Italiener Manfred Mölgg (+0,16).
Défago und Berthod sicher weiter
Aus Schweizer Sicht vermochte Didier Défago besonders zu überzeugen. Der Routinier büsste zwar 1,27 Sekunden auf Fanara ein, sicherte sich damit aber als 7. souverän einen Platz in den Top 10. Der Walliser liess gar Gesamt- und Disziplinen-Weltcupsieger Marcel Hirscher (+1,36) hinter sich.
Auch Marc Berthod schaffte den Sprung unter die besten 30. Der St. Moritzer liegt mit einem Rückstand von 1,59 Sekunden auf Zwischenrang 15.
Janka verpasst 2. Lauf
Nicht auf Touren kam dagegen Carlo Janka. Der Obersaxer büsste 2,55 Sekunden ein und verpasste damit gar den Einzug in den 2. Lauf. Beat Feuz hatte angesichts der schwierigen Verhältnisse kurzfristig auf einen Start verzichtet.
Von den Nachwuchsfahrern schaffte keiner einen Exploit. Manuel Pleisch, Gino Caviezel, Christian Spescha und Thomas Tumler bleiben damit ohne Weltcup-Punkte.
(sas)


