Eishockey
NLA
Verfahren gegen Yannick Blaser eröffnet
NL-Einzelrichter Reto Steinmann hat ein ordentliches Verfahren gegen Zug-Verteidiger Yannick Blaser wegen dessen Check gegen den Kopf von Andres Ambühl (ZSC) eröffnet. Zudem wurde der EVZ-Spieler superprovisorisch für ein Spiel gesperrt. Und: Lugano holt Petteri Nummelin zurück.
Bild
Yannick Blaser hatte am Dienstag in der Partie seines EVZ bei den ZSC Lions (2:3 n.P.) Andres Ambühl in der 54. Minute auf offenem Eis gegen den Kopf gecheckt. Der Zürcher Stürmer blieb benommen auf dem Eis liegen und musste danach das Spielfeld verlassen. Blaser wurde von Schiedsrichter Stephane Rochette vorzeitig unter die Dusche geschickt.
«Verletzungsgefährliche Handlung»
NL-Einzelrichter Reto Steinmann taxierte die überharte Aktion Blasers am Mittwoch als Übertretung der Regel 540 (Check gegen den Kopf und die Nacken-Region). Die Aktion sei «unzweifelhaft als regelwidrig und verletzungsgefährliche Handlung» zu beurteilen, schreibt Swiss Hockey. Blaser ist automatisch für die nächste Partie (am Samstag in Kloten) gesperrt.
Lugano holt Nummelin und Nodari zurück
Der HC Lugano reagiert auf die Verletzungsserie in seiner Defensive und holt per sofort die ausgeliehenen Petteri Nummelin (Turku) und Matteo Nodari (Lakers) zurück. Im Spiel gegen die Kloten Flyers am Dienstag war mit Lorenz Kienzle bereits der 4. Verteidiger (nach Steve Hirschi, Julien Vauclair und Florian Blatter) ausgefallen.
Derweil ist Stürmer Hnat Domenichelli nach seinem erlittenen Schien- und Wadenbeinbruch am Dienstag in Zürich operiert worden. Am Wochenende wird er ins Tessin zurückkehren und sechs Wochen lang einen Gips tragen.
(rek/boe/si)


