Fussball
Super League
St. Gallen lässt in Genf Punkte liegen
Servette muss weiter auf den 1. Saisonsieg warten. Im Heimspiel gegen St. Gallen resultierte trotz Überlegenheit nur ein 1:1-Unentschieden. Der FCSG hingegen verpasste es seinerseits, wenigstens temporär auf den Tabellenthron zurückzukehren.
Servette verpasste es vor allem im 2. Durchgang, die Überlegenheit in Tore umzumünzen und sich selbst für eine engagierte Leistung zu belohnen. Die beste Chance vergab Géoffrey Tréand in der 56. Minute per Kopf aus kurzer Distanz. FCSG-Torhüter Daniel Lopar parierte den Kopfball mit einem hervorragenden Reflex.
Plötzlich hätte das Spiel aber auch zugunsten der Ostschweizer kippen können. Der Schuss des eingewechselten Manuel Sutter segelte in der 78. Minute knapp am rechten Pfosten vorbei. Und kurz vor Schluss kamen Oscar Scarione und Nico Abegglen nach Kontern zu gefährlichen Abschlüssen.
Tore nach Standardsituationen
Aus dem Spiel heraus lief in der 1. Halbzeit nicht viel zusammen. Es war deshalb bezeichnend, dass die beiden Treffer aus Standard-Situationen heraus fielen.
Tibert Pont brachte die Hausherren in der 14. Minute nach einem zu kurz abgewehrten Eckball mit einem Knaller aus rund 20 Metern in Führung. Und Oscar Scarione traf nach einer guten halben Stunde wie schon im letzten Spiel gegen Lausanne herrlich per direkt verwandeltem Freistoss.
Es war dies der 7. Saisontreffer für den Argentinier im Dienste der St. Galler, womit Scarione mindestens bis morgen Nachmittag die Torschützenliste der Super League anführt.
Regazzoni mit brutalem Einsteigen
Die Partie wurde von beiden Seiten äusserst hart und oftmals am Rande der Legalität geführt. Alberto Regazzoni hatte dabei Glück, dass er nicht schon nach 17 Minuten vom Platz gestellt wurde, nachdem er Servettes Captain Xavier Kouassi von hinten in die Beine gesprungen war. Mit Gelb war der Tessiner mehr als gut bedient. Insgesamt verteilte Schiedsrichter Sascha Amhof 6 gelbe Karten.
Servette weiter abgeschlagen am Tabellenende
St. Gallen verpasste durch das Unentschieden den Sprung an die Tabellenspitze, rückte aber bis auf einen Zähler an Leader GC heran. Genf holte sich zuhause den 3. Punkt, bleibt aber abgeschlagen am Tabellenende. Der Rückstand auf das neuntplatzierte Luzern beträgt 6 Punkte, die Innerschweizer haben aber 1 Spiel weniger auf dem Konto.
(dab)


