Fussball
Bundesliga
Fürths grosse Moral belohnt
Aufsteiger Greuther Fürth hat im Freitagsspiel der Bundesliga bei Hoffenheim dreimal einen Rückstand aufgeholt und sich ein verdientes 3:3 erkämpft. Fürth hat dank dem Punktgewinn den letzten Tabellenplatz vorerst verlassen. Und: In der Ligue 1 kommt Lille nicht auf Touren.
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In der turbulenten Schlussphase sorgte Lasse Sobiech in der Nachspielzeit (93.) mit einem herrlichen Kopfball noch für den Fürther Ausgleich.
Roberto Firmino und der zweimal erfolgreiche Joselu hatten Hoffenheim zuvor 3 Mal in Führung gebracht. Zoltan Stieber und Edgar Prib glichen für die Fürther jeweils aus, ehe noch Sobiech traf. Der Schweizer Nationalspieler Eren Derdiyok kam bei Hoffenheim nicht zum Einsatz und sass lediglich auf der Ersatzbank.
Comeback von Wiese
«Es war ein wahnsinniges Spiel. Dass die am Ende das 3:3 machen, ist wahnsinnig deprimierend. Warum wir 3 Mal einen Vorsprung preisgeben, ist mir rätselhaft. Aber am Ende ist es wohl ein gerechtes Ergebnis», meinte Hoffenheims Torhüter Tim Wiese, der die vergangenen 4 Partien verletzungsbedingt verpasst hatte.
Anders die Gemütslage bei Fürths Trainer Mike Büskens: «Der Punkt war so etwas von verdient heute. Die Jungs haben heute eine Riesenmoral beweisen.» Der Aufsteiger liegt nun dank dem Torverhältnis auf dem 17. Rang, Letzter ist Wolfsburg.
Ligue 1: Lille kommt nicht vom Fleck
Lille sucht in der Ligue 1 weiter seine Form. Die Franzosen kamen in Bordeaux nicht über ein glückhaftes 1:1 hinaus. Marko Basa (93.) rettete dem Dritten der vergangenen Saison erst in der Nachspielzeit den Punkt. Während Lille mit 11 Punkten aus 9 Spielen weiter im Tabellenmittelfeld feststeckt, bleibt Bordeaux vorerst Vierter.
(jäg/agenturen)


