Eishockey
NLA
Gottéron-Gala mit Rückkehrer Sprunger
Fribourg-Gottéron hat in der 14. NLA-Runde beim 7:1 gegen die Rapperswil-Jona Lakers den bislang höchsten Saisonsieg gefeiert. Zur Freude der Saanestädter krönte Julien Sprunger sein Comeback mit 2 Skorerpunkten. Zu Heimsiegen kamen auch der EHC Biel, der HC Davos, die ZSC Lions und Leader Genf.
175 Tage sind vergangen, seit sich Julien Sprunger in einem Testspiel mit der Nationalmannschaft gegen Kanada seine 7. Hirnerschütterung zugezogen hatte. Nun kehrte er im Heimspiel gegen die Lakers aufs Eis zurück und überzeugte beim 7:1-Sieg sogleich mit 1 Tor und 1 Assist. «Ich habe in den letzten Monaten hart gearbeitet für Momente wie diese», freute sich Sprunger nach dem Spiel. «Dieser Abend war ein super Test für mich, ich fühlte mich gut auf dem Eis.»
Freches Tor von Sprunger
In der 26. Minute markierte Sprunger seinen ersten Saison-Treffer zur zwischenzeitlichen 3:1-Führung. Der Nati-Spieler erwischte Lakers-Keeper David Aebischer kurz nach Ablauf einer Strafe mit einer Drehung von hinter dem Tor. Beim 1:1-Ausgleichstreffer durch Andrei Bykow hatte er zudem den auslösenden Pass gegeben.
Das Spiel in Fribourg verlief äusserst einseitig: Nachdem die Lakers bereits nach 22 Sekunden durch den 4. Saisontreffer von NHL-Star Jason Spezza in Führung gegangen waren, gaben die Gäste das Spieldiktat komplett aus der Hand. Die Fribourger sorgten mit 4 Toren bis zur Spielmitte für die Vorentscheidung. Beim Heimteam gelangen Joel Kwiatkowski und Sandro Brügger jeweils ein Doppelpack.
Grosse Bieler Wende gegen Bern
Der EHC Biel bleibt der Angstgegner des SC Bern: Die Seeländer gewannen gegen den Kantonsrivalen mit 3:2 und damit auch das 2. Direktduell in dieser Saison. Mit dem 7. Saisonsieg schloss Biel in der Tabelle bis auf 1 Punkt zum SCB auf.
Nach einem 0:2-Rückstand zur 1. Pause drehten die Bieler mächtig auf und gingen bis zur 38. Minute dank Toren der «Kanada-Connection» Eric Beaudoin, Jacob Micflikier und Tyler Seguin in Führung. Im letzten Abschnitt rettete Reto Berra seinem Team mit einigen Glanzparaden den Sieg (insgesamt 28 Paraden).
Davoser Blitzstart
Der HC Davos setzte sich zuhause gegen die Kloten Flyers dank einem Startfurioso mit 4:1 durch und kam damit im 3. Saisonduell gegen die Zürcher zum 1. Sieg. Nach Toren von Sven Ryser und Petr Sykora im Powerplay lag der HCD bereits nach 247 Sekunden vorentscheidend mit 2:0 in Front.
Der HCD, der erst zum 2. Mal im 14. Spiel einen Dreipunkte-Sieg feierte, bleibt trotzdem auf dem 10. Rang klassiert. Sykora, dem noch ein weiterer Treffer gelang, gab beim HCD nach rund einem Monat sein Comeback.
ZSC-Sieg dank Ambühl
Der HC Lugano musste sich auf fremdem Eis zum 6. Mal in Folge geschlagen geben: Die Südtessiner verloren bei den ZSC Lions ein intensives Spiel mit 2:3 nach Verlängerung. Andres Ambühl, der bereits das 1:0 erzielt hatte, schoss die Zürcher nach 35 Sekunden der Overtime zum 9. Saisonsieg.
Trotzdem mussten die Zürcher den 2. Platz in der Tabelle an Fribourg abtreten. Bei Lugano hatte NHL-Crack Patrice Bergeron zwischenzeitlich zum 1:1 ausgeglichen und so sein 5. Tor im 4. NLA-Spiel erzielt. Noch besser ist die Bilanz von ZSC-Captain Mathias Seger, der 2 Assists zum Sieg beisteuerte und damit im 7. Spiel in Folge punktete.
Genf besiegt Ambri
Leader Genf ist beim 3:0 gegen Schlusslicht Ambri-Piotta im Schongang zum 12. Saisonsieg gekommen und ist zuhause damit weiter ohne Punktverlust. Juraj Simek und Roland Gerber brachten die Servettiens im Mittelabschnitt mit 2 Toren auf die Siegerstrasse. Genf-Keeper Tobias Stephan feierte seinen 2. Shutout der Saison und den 31. insgesamt in der NLA.
(rst)


