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Afrika Cup

Afrika-Cup-Qualifikation: Spielabbruch nach Krawallen

Sonntag, 14. Oktober 2012, 0:01 Uhr

Das Qualifikationsspiel für den Afrika Cup zwischen Senegal und der Elfenbeinküste hat in Dakar abgebrochen werden müssen. Ivorische Fans waren attackiert worden. Der Sportminister der Elfenbeinküste wurde leicht verletzt.

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Die Situation im Stadion eskalierte in der 73. Minute, nachdem Didier Drogba mit seinem 2. Treffer das 2:0 für die Elfenbeinküste erzielt hatte. Bereits das Hinspiel hatte die senegalesische Nationalmannschaft 2:4 verloren.

Steine, Flaschen, Stühle

Mit dem Ausscheiden ihres Teams vor Augen warf ein Teil der senegalesischen Fans mit Gegenständen um sich. Petarden, Steine, Flaschen sowie Stühle landeten auf dem Feld, und die gegnerische Fangruppe wurde angegriffen. Rund 10 Personen sollen leicht verletzt worden sein, unter ihnen der ivorische Sportminister El Hadji Malick Gakou. Nach einem 40-minütigen Unterbruch wurde die Partie definitiv abgebrochen.

Die Anhänger der Elfenbeinküste mussten sich auf dem Spielfeld in Sicherheit bringen und genauso wie die Spieler beider Mannschaften von Sicherheitskräften evakuiert werden.

Sextett qualifiziert

Zuvor hatten sich 6 Mannschaften für den Afrika Cup 2013 vom kommenden Januar qualifizieren können: Sambia, Ghana, Mali, Nigeria, Marokko und Tunesien lösten das Ticket.

Titelverteidiger Sambia benötigte bei Aussenseiter Uganda einen 9:8-Erfolg im Elfmeterschiessen, nachdem die Gastgeber die 0:1-Hinspielniederlage ausgeglichen hatten.

(agenturen/jäg/rek)