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Ski alpin

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Zurückhaltung bei Swiss-Ski

Freitag, 12. Oktober 2012, 16:14 Uhr

Die alpinen Männer- und Frauenteams von Swiss-Ski starten zuversichtlich, aber mit gedämpften Erwartungen in die am 27. Oktober in Sölden beginnende Saison. Bei einer Medienkonferenz wurde als einzige konkrete Zielsetzung der 2. Platz im Nationen-Klassement ausgegeben.

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Im Gegensatz zu früheren Jahren gaben die Verantwortlichen von Swiss-Ski für die Weltcupsaison 2012/13 keine detaillierte Zielsetzung bekannt. Ein Ziel, das grundsätzlich angestrebt werde, sei der 2. Platz in der Nationenwertung hinter den dominierenden Österreichern. Auch im Hinblick auf den Saisonhöhepunkt, die WM in Schladming (Ö), wollte Swiss-Ski noch keine Medaillen-Vorgaben ausgeben.

Zahlreiche Rekonvaleszente

Der Hauptgrund für die Zurückhaltung liegt in der grossen Anzahl an Athletinnen und Athleten, die nach teilweise schweren Verletzungen noch nicht ihr ursprüngliches Trainings- und Wettkampfniveau erreicht haben. Unter den Rekonvaleszenten befinden sich mit Carlo Janka (Rückenbeschwerden), Beat Feuz (Knie) und Fabienne Suter (Knie) diverse Leistungsträger.

Veränderungen im Materialbereich

Ein weiterer Grund für die vorsichtigen Prognosen liegt in den Veränderungen im Materialbereich. Insbesondere im Riesenslalom fehlen derzeit den meisten Nationen aussagekräftige Vergleiche, welche eine Einschätzung des Leistungsstandes ermöglichen würden.

Inglin zufrieden mit den Vorbereitungen

Als besonders schwierig erachtet Männer-Cheftrainer Osi Inglin die Aufgabe, die Lücke nach dem Rücktritt von Erfolgsgarant Didier Cuche zu schliessen. Dennoch ist er mit den Vorbereitungen zufrieden: «Die Dynamik in den teils neuen Gruppen funktioniert nach wie vor. Ich bin zufrieden, wie gearbeitet wurde und wird.»

Flatscher fordert Geduld

Hans Flatscher, seit März Cheftrainer der Frauen, sagt, dass «das Frauen-Team auf eine gute Vorbereitung zurückblicken kann. Was genau wir 'reissen' können, kann ich aber noch nicht abschätzen.» Bei den Zielsetzungen müsse man sich bewusst sein, was die Ausgangslage gewesen sei. «Zu erwarten, dass wir bei den Technikerinnen gleich fünf Schritte aufs Mal nehmen, ist unrealistisch.»

Janka und Défago für Sölden gesetzt

Der Start zur Saison erfolgt am 27. Oktober mit dem Prolog in Sölden. Bei den Männern sind gemäss Cheftrainer Osi Inglin 7 der 8 Startplätze für den Riesenslalom besetzt, wobei Carlo Janka und Didier Défago zu den Fixstartern gehören. Dazu ist die Chance auf einen Start von Beat Feuz recht gross. «Beat hat in Saas-Fee erfreulich gut trainiert. Dennoch müssen wir für den definitiven Entscheid noch etwas zuwarten.»

Albrecht erhält Startgarantie

Daneben dürfen auch Marc Berthod, Sandro Viletta und Thomas Tumler bereits fix mit Sölden planen. Daniel Albrecht erhält vom Swiss-Ski-Präsidium eine Startgarantie bis zum Riesenslalom von Beaver Creek. Der Walliser muss aber mit einer sehr hohen Nummer in die Rennen steigen.

Suter noch nicht bereit

Bei den Frauen sind für Sölden Lara Gut und Dominique Gisin gesetzt. Für die zwei verbleibenden Startplätze können sich die Fahrerinnen in den nächste Woche in Saas-Fee stattfindenden Trainings empfehlen. Mit Sicherheit wird Fabienne Suter beim Gletscher-Auftakt nicht dabei sein. Ein Renneinsatz käme für die Schwyzerin nach ihrem Kreuzbandriss von Ende Januar noch zu früh.

 

(si/cud)