Inhalt

Motorsport

Motorrad

Lüthi im Training auf Rang 6

Freitag, 12. Oktober 2012, 9:51 Uhr

Tom Lüthi ist der Auftakt zum GP-Wochenende in Japan geglückt. Der Berner Moto2-Fahrer realisierte in den Trainings in Motegi trotz einem Sturz die sechstschnellste Zeit. Eine Klasse für sich war WM-Leader Marc Marquez.

Bild

Lüthi büsste 0,371 Sekunden auf die Bestzeit des Spaniers Marquez ein und dies, nachdem das Training für den Berner mit einem Sturz in der 1. Session denkbar ungünstig begonnen hatte. «Kein Problem, es war nur ein Ausrutscher in einer langsamen Kurve», gab Lüthi am Freitagabend Entwarnung.

Tom Lüthis Trainingssturz in Motegi

Gleichzeitig zeigte er sich zufrieden mit seiner Leistung: «Am Nachmittag lief es sofort besser, und es passt soweit. Wir sind auf Kurs. Doch ich sehe auch, dass noch Potential zur Steigerung vorhanden ist.» Für Lüthi geht es in Motegi darum, nach den zuletzt enttäuschenden Resultaten in Misano (9. Platz) und Alcañiz (11.) wieder den Anschluss an die Moto2-Spitze zu finden.

Tom Lüthi zur Strecke in Motegi

Grosser Rückstand für Aegerter

Mehr Handlungsbedarf bis zum Qualifying am Samstag besteht bei Dominique Aegerter. Der Berner verlor über 8 Zehntel auf die Spitze. Aegerter, der am Sonntag seinen 100. Grand Prix bestreiten wird, muss bei der Fahrwerkeinstellung noch ein deutlicher Schritt nach vorne gelingen.

2. GP für Jesko Raffin

Randy Krummenacher fehlt in Motegi wie schon zuletzt in Aragonien wegen seiner in Misano erlittenen Fussverletzung. Als Ersatzfahrer wurde im GP Team Switzerland erneut Jesko Raffin aufgeboten, der somit zu seinem 2. Renneinsatz in der Moto2-WM kommen wird.

Am Freitag verlor der 16-jährige Zürcher auf der für ihn komplett neuen Strecke in Japan mehr als 4 Sekunden auf WM-Leader Marquez. In Motegi nicht am Start ist der Tessiner Marco Colandrea, der in seiner Moto2-Rookie-Saison noch nie in die Punkteränge vorgestossen ist.

MotoGP: Pedrosa vor Lorenzo

Tagesschnellster in der MotoGP-Klasse war Dani Pedrosa. Der WM-Zweite aus Spanien war um 0,102 Sekunden schneller als WM-Leader Jorge Lorenzo (Sp). Der Australier Casey Stoner verlor bei seinem Comeback nach einmonatiger Verletzungspause fast eine Sekunde auf seinen Honda-Werkteamkollegen Pedrosa.

(si/cud)