Eishockey
Nationalmannschaft
Streit, Brunner und Co. nicht in der Nati
Nati-Trainer Sean Simpson wird für den Deutschland Cup im November keine Schweizer NHL-Lockout-Spieler aufbieten. In erster Linie hat die Unklarheit über den weiteren Verlauf der NHL-Saison die Verantwortlichen zu diesem Schritt bewogen.
Bild
Der Entscheid, auf die Schweizer NHL-Lockout-Spieler zu verzichten, wurde nach Abwägen von diversen Einflussfaktoren gefällt. Neben der Unberechenbarkeit im Aufgebots-Prozess wegen den NHL-Verhandlungen kam zum Tragen, dass sich die NHL-Schweizer in erster Linie als Lockout-Spieler in der Schweiz aufhalten, unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit.
Probleme wegen Versicherungen
Nicht zuletzt führten die verschiedenen, individuell ausgestalteten versicherungstechnischen Voraussetzungen zum Verzicht. Gemäss Peter Lüthi, Sportchef der Nationalmannschaften, sind die Rahmenbedingungen hier deutlich komplexer als im Vorfeld und während einer WM. «Die Versicherungslösungen der einzelnen Spieler sind nicht gesamthaft geregelt und bergen in der Folge unter den gegebenen Umständen unberechenbare Risiken in einem Verletzungsfall.»
Simpson hofft auf baldige Gewissheit
Coach Sean Simpson hofft, dass in der NHL schon bald Klarheit über den weiteren Verlauf der Saison herrscht: «Natürlich möchte man die besten Spieler haben, die zur Verfügung stehen. Die aktuelle Situation ist heikel und in vielen Bereichen unklar. Ich hoffe, dass wir ab Dezember Gewissheit haben, wie wir die Aufgebote auch hinsichtlich der Weltmeisterschaft 2013 gestalten können.»
Deutschland Cup als erster Test
Das Aufgebot für den Deutschland Cup, bei dem die Schweiz vom 9. bis 11. November auf die Slowakei, Kanada und Gastgeber Deutschland trifft, wird Simpson innerhalb der nächsten zehn Tage bekanntgeben.
(cud)


