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Nati-Check: Lichtsteiner im Hoch, Derdiyok im Tief
Mit den Spielen gegen Norwegen und Island geht die Qualifikation für die WM 2014 in Brasilien für die Schweiz in die nächste Runde. Bevor die Nati-Spieler in Feusisberg einrücken, liefern wir einen Überblick, wie die Schweizer am Wochenende mit ihren Klubs abgeschnitten haben.
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Diego Benaglio (Wolfsburg): Samstag vs. Schalke (a) 0:3.
Spielte beim völlig überforderten VfL Wolfsburg die ganze Partie durch, war bei den Gegentoren durch Jefferson Farfan, Ibrahim Affelay und Roman Neustädter aber schuldlos. Verhinderte mit zwei guten Paraden eine noch höhere Niederlage der «Wölfe», die inzwischen sogar unter dem Strich klassiert sind.
Yann Sommer (Basel): Sonntag vs. Servette (h) 3:2:
Sommer siegte zwar mit Basel gegen Schlusslicht Servette, die 3 Punkte wurden aber keineswegs souverän eingefahren. Der 23-jährige Keeper musste sich zudem zweimal bezwingen lassen. Beim 2:3 liess sich Sommer von einem Weitschuss von Steven Lang aus rund 25 Metern überraschen.
Marco Wölfli (YB): Sonntag vs. FCZ (a) 1:1:
War beim 1:0 durch Marco Schönbächler chancenlos. Hielt ansonsten seinen Kasten sauber.
Johan Djourou (Arsenal): Samstag vs. West Ham (a) 3:1:
War beim 3:1-Sieg der «Gunners» nicht im Aufgebot. Der Innenverteidiger kommt derzeit einfach nicht am starken Quartett mit Per Mertesacker (De), Thomas Vermaelen (Be) und den beiden Franzosen Laurent Koscielny sowie Sébastien Squillaci vorbei.
Timm Klose (Nürnberg): Sonntag vs. Freiburg (a) 0:3
Gehört in Nürnberg mittlerweile zum Stamm und war auch gegen Freiburg einer der besseren Nürnberger. Trotz der dreimaligen Berufung ins Team der Runde durch die Fachzeitschrift Kicker
konnte auch er die klare Auswärtsniederlage nicht verhindern. Nach der 4. Niederlage in Serie brennt der Baum in Nürnberg. Nach dem Spiel wurden die Spieler von den Fans und Trainer Hecking zusammengestaucht. Klose griff im Interview seine Mitspieler an: «So macht es keinen Spass. Da versucht man alles, und dann ist man in der Abwehr der Arsch.»
Stephan Lichtsteiner (Juventus): Sonntag vs. Siena (a) 2:1:
Der Nati-Verteidiger stand bei Juve im rechten Mittelfeld während 67. Minuten auf dem Rasen und sah den Siegtreffer von Marchisio von der Bank aus. Der Titelverteidiger ist damit seit nunmehr 46 Liga-Spielen ungeschlagen.
Ricardo Rodriguez (Wolfsburg): Samstag vs. Schalke (a) 0:3:
Spielte auf Schalke durch und stand beim 1:0 durch Farfan nicht nahe genug beim Schalke-Torschützen.
Jonathan Rossini (Sampdoria): Samstag vs. Chievo (a) 1:2:
Rossini gehort bei Sampdoria derzeit zum Stamm und spielte bei der Niederlage bei Chievo Verona auch im 7. Saisonspiel in dieser Saison über 90 Minuten durch.
Steve Von Bergen (Palermo): Samstag vs. FC Genoa (a) 1:1:
Innenverteidiger Von Bergen ist in Palermo derzeit erste Wahl und stand auch beim 1:1 in Genua über 90 Minuten auf dem Platz.
Reto Ziegler (Lokomotive Moskau): Samstag vs. Krasnodar (h) 0:1:
Der Verteidiger kassierte mit seinem neuen Verein Lok Moskau bei seinem ersten Einsatz über 90 Minuten gleich die erste Niederlage.
Tranquillo Barnetta (Schalke): Samstag vs. Wolfsburg (h) 3:0:
Schmorte bis zur 87. Minute auf der Bank. Kam danach noch zu einem Kurzeinsatz.
Valon Behrami (Napoli): Sonntag vs. Udinese 2:1:
Der Mittelfeldspieler stand beim Juve-Verfolger während 90 Minuten auf dem Feld.
Nassim Ben Khalifa (GC): Samstag vs. Thun (a) 3:2:
War beim Sieg in Thun Mann des Spiels für die Hoppers. Erst sorgte er mit einem feinen Pass auf Steven Zuber für den 1:1-Ausgleich, kurze Zeit später nickte er eine Hajrovic-Flanke zur 2:1-Führung ein.
Eren Derdiyok (Hoffenheim): Samstag vs. Bayern (a) 0:2:
Gegen die Bayern gehörte Derdiyok zum 4. Mal in Serie nicht zur Startformation und musste erneut Stürmer-Konkurrent Joselu den Vortritt lassen. Ab der 63. Minute stand er dann auf dem Platz, entscheidende Aktionen blieben aber aus.
Blerim Dzemaili (Napoli): Sonntag vs. Udinese (h) 2:1:
Kam beim 6. Sieg der Neapolitaner im 7. Serie-A-Spiel erst in der 87. Minute aufs Feld.
Gelson Fernandes (Sporting Lissabon): Sonntag vs. FC Porto (a) 0:2:
Stand in der Liga beim Knüller gegen Porto nicht im Aufgebot. Auch im ersten Spiel unter dem neuen Trainer Sa Pinto hinterliess Sporting, das auf Rang 11 abgerutscht ist, einen schwachen Eidnruck.
Mario Gavranovic (FC Zürich): Sonntag vs. YB (h) 1:1:
Der FCZ-Stürmer hatte in der 79. Minute den Sieg für die Gastgeber auf dem Fuss. Von Frimpong mustergültig freigespielt, brachte es Gavranovic aber fertig, den Ball aus 5 Metern nicht zu versenken.
Gökhan Inler (Napoli): Sonntag vs. Udinese 2:1:
Spielte beim Sieg in Udinese über die volle Distanz.
Marco Mathys (St. Gallen): Samstag vs. Lausanne (h) 2:1:
Der Newcomer agierte im Spiel gegen Lausanne wie sämtliche St. Galler sehr verunsichert und blieb ohne grossen Einfluss auf die Partie. Spielte über 90 Minuten durch.
Admir Mehmedi (Dynamo Kiew): Sonntag vs. Dnjepropetrowsk (a) 1:2:
Mehmedi kam zum ersten Kurzeinsatz für Dynamo Kiew in der heimischen Liga. Wurde in der 88. Minute eingewechselt - doch er konnte die 3. Saison-Niederlage auch nicht verhindern.
Xherdan Shaqiri (Bayern München): Samstag vs. Hoffenheim (h) 2:0:
Sass zu Beginn auf der Ersatzbank. Nach 26 Minuten wurde er nach einem Zusammenprall zwischen Thomas Müller und Mario Mandzukic für den deutschen Nationalspieler eingewechselt. Stand am Ursprung von Ribérys 2:0. Schlug zudem ein paar gefährliche Pässe und Flanken und feierte mit dem Sieg die Egalisierung des FCB-Startrekords von 1995 mit 7 Siegen in Folge.
Valentin Stocker (FC Basel): Sonntag vs. Servette (h) 3:2:
Stocker war beim erdauerten Sieg gegen Servette ein Aktivposten und trat die meisten Standards. Liess zwei gute Chancen in der Nachspielzeit ungenützt und wurde wegen Ballwegschlagens schliesslich noch verwarnt.
Granit Xhaka (Bor. Mönchengladbach): Sonntag vs. Frankfurt (h)2:0:
Xhaka ist mit Gladbach nach 7 sieglosen Spielen wieder auf die Erfolgsstrasse eingebogen. Der Mittelfeldspieler brachte mit seinem Team Aufsteiger Frankfurt die erste Saisonniederlage bei. Xhaka spielte bis zur 69. Minute, ehe er ausgewechselt wurde. Der 20-jährige blieb äusserst diskret.
(sil/rst)


