Fussball
Super League
Basel besiegte das Schlusslicht ohne zu glänzen
Nach den Unentschieden gegen Lausanne und Genk ist Schweizer Meister FC Basel gegen Super-League-Schlusslicht Servette wieder zum Siegen zurückgekehrt. Beim 3:2-Heimerfolg gegen die Genfer machten die «Bebbi» jedoch alles andere als einen souveränen Eindruck.
Den Sieg verdankte der ideenlose und fehlerhafte FCB primär einem Doppelschlag in der 36. und 37. Minute. Beim Stand von 0:1 gelang Verteidiger Fabian Schär nach einer Ecke wie aus dem Nichts der 1:1-Ausgleich. Nicht nur in dieser Szene machte Servette-Keeper David Gonzalez einen schlechten Eindruck.
Nur 13 Sekunden nach dem Wiederanpfiff musste Gonzalez schon wieder hinter sich greifen: Servette hatte leichtfertig den Ball vertändelt, Philipp Degen sagte 'danke' und versenkte das Leder zum 2:1.
FCB lässt Souveränität vermissen
Aber auch mit der Führung im Rücken besserte sich das Spiel der Basler nicht. Selbst nach dem 3:1 durch Streller (52.), der nach einem Konter im Fünfmeterraum nur noch einzuschieben brauchte, trat der FCB nicht souveräner auf. «Mir gefällt nicht, wie leicht wir Tore kassieren. Das müssen wir rasch ändern», ärgerte sich FCB-Coach Heiko Vogel nach dem Spiel. Über den Sieg freute sich der Deutsche gleichwohl: «Wir haben 3 Punkte gewonnen, das ist positiv.»
Servette verbessert...
Servette, das auch nach 12 Runden erst 2 Zähler auf seinem Konto hat, zeigte zwar eine seiner besten Saisonleistungen. Doch selbst diese reichte nicht für ein Erfolgserlebnis in Form von Punktezuwachs. Immerhin erzielte die Mannschaft von Sébastien Fournier wie schon gegen YB 2 Tore und schraubte das Total auf 7.
...und mit schönen Toren
Und die beiden Treffer waren durchaus sehenswert: In der 12. Minute spielte Alexandre Pasche direkt auf Geoffrey Tréand, der alleine vor Yann Sommer cool zwischen dessen Beinen zum 1:0 einschob. Das Tor des Tages gelang dem auffälligen Steven Lang: In der 64. Minute hämmerte der Mittelfeldspieler den Ball aus rund 25 Metern ins Lattenkreuz.
Basel hält Kontakt
Servette, das den schlechtesten Saisonstart der Vereinsgeschichte hingelegt hat, bleibt 7 Zähler hinter Luzern auf dem 10. und letzten Platz. Basel, das am Sonntag im Angriff mit Jacques Zoua anstelle des verletzten Alex Frei spielte, weist als Vierter weiterhin 8 Zähler Rückstand auf Leader GC auf.
(rek)


