Motorsport
Formel 1
Starke Sauber-Piloten im Qualifying
Die beiden Sauber-Piloten Kamui Kobayashi und Sergio Perez haben im Qualifying zum GP von Japan mit den Rängen 3 und 5 für ein weiteres Ausrufezeichen gesorgt. Die Pole Position sicherte sich Weltmeister Sebastian Vettel.
Weil Jenson Button (Gb), der die drittschnellste Zeit im Qualifying aufgestellt hatte, wegen eines unerlaubten Getriebewechsels noch um 5 Plätze nach hinten versetzt wird, realisierten der Japaner Kamui Kobayashi und sein mexikanischer Teamkollege Sergio Perez das zweitbeste Qualifying-Ergebnis für Sauber seit dem Einstieg in die Formel 1.
Nur in Spa besser
Besser war die Ausgangslage für Sauber bislang mit den Rängen 2 und 4 einzig im September dieses Jahres beim GP von Belgien in Spa-Francorchamps gewesen. Kobayashi büsste gut 8 Zehntelsekunden auf die Bestzeit ein, Perez verlor etwas mehr als eine Sekunde. Mit ihren Vorstellungen bestätigten die Sauber-Fahrer ausserdem die Annahme der Verantwortlichen des Teams, dass die Charakteristik des Rundkurses in Suzuka den Stärken der Autos entgegenkommen werde.
Red Bull dominiert
Weltmeister Sebastian Vettel sicherte sich zum 4. Mal in dieser Saison und zum 4. Mal in Folge in Japan die Pole Position. Der 25-Jährige startet bereits zum 34. Mal in seiner Karriere vom Top-Platz in einen Grand Prix. Sein Teamkollege Mark Webber aus Australien sorgte dafür, dass die Frontreihe beim GP in Suzuka von Red Bull besetzt sein wird.
WM-Leader Fernando Alonso (Sp), der in den letzten 7 Rennen fünfmal auf das Podest gefahren ist, musste sich mit dem 6. Startplatz begnügen. Sein Teamkollege Felipe Massa konnte einmal mehr nicht überzeugen und schied bereits in der 2. Session aus. Der Brasilianer realisierte nur die elftschnellste Zeit.
Schumacher aus letzter Reihe
Rekordweltmeister Michael Schumacher, der Ende Saison zurücktreten wird, muss vom Ende des Feldes aus starten. Der 43-jährige Deutsche fuhr im Mercedes nur auf den 13. Rang. Er wird jedoch aufgrund seines Auffahrunfalles im vergangenen Rennen in Singapur noch um 10 Ränge nach hinten versetzt und geht damit als Vorletzter ins Rennen.
(Agenturen/sta)


