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Fussball

Super League

Neue Ausgangslagen für GC und St. Gallen

Samstag, 6. Oktober 2012, 9:03 Uhr

Nach rund 2150 Tagen ist es wieder soweit: GC führt nach Abschluss einer Runde die Tabelle der Super League an. In Thun soll das 8. Spiel in Folge ohne Gegentor Tatsache werden. Aufsteiger St. Gallen wird zuhause von Lausanne nach der ersten Saisonniederlage auf die Probe gestellt.

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Interview mit GC-Trainer Forte

Seit 630 Minuten ist GC-Goalie Roman Bürki nicht mehr bezwungen worden. Dies bedeutet Super-League-Rekord. Ob er in Thun die weisse Weste wahren kann, wird auch davon abhängen, wie die «Hoppers» den verletzungsbedingten Ausfall von Abwehrpatron Stéphane Grichting verkraften. An dessen Stelle könnte Michael Lang rücken.

«Grichting mit seiner immensen Erfahrung ist sehr schwer zu ersetzen», sagt Trainer Uli Forte. Er hofft aber, den Ausfall des Wallisers so gut wie möglich zu kompensieren. «Wir haben mehrere Spieler, die diese Position spielen können.»

Fortes Warnungen

Dass GC aufgrund der Tabellensituation als Favorit in die Partie steigt, will Forte so nicht wahrhaben: «Wir werden auch in Thun viel Aufwand betreiben müssen, um gewinnen zu können. Ich habe meiner Mannschaft gesagt, dass Thun nicht einfach so bezwungen wird, da wir nun Leader sind. Die Favoriten-Rolle ist relativ.»

Dies sei vor allem auch deswegen der Fall, da in Thun auf neuartigem Kunstrasen gespielt werde, so Forte. «Wir haben zwar unter der Woche auch auf Kunstrasen trainiert, es ist aber nicht der gleiche wie in Thun. Deshalb gilt es, sich so schnell wie möglich anzupassen, nicht dass die Spielunterlage zum Nachteil wird.»

Interview mit GC-Keeper Bürki

Lausanne im Aufwärtstrend

Der FC St. Gallen, erster Verfolger von GC, empfängt das formstarke Lausanne-Sport, das aus seinen letzten 3 Meisterschaftspartien 7 Punkte geholt hat. Und: Im Frühling 2010 fügte Lausanne dem FCSG im Cup-Halbfinal in Unterzahl und nach Rückstand eine bittere 1:2-Heimniederlage zu.

St. Gallen und die Reaktion auf die 1. Niederlage

Die Frage im Lager der Ostschweizer lautet: Wie reagiert die Mannschaft auf die 1. Saisonniederlage vom letzten Montag bei GC? Die 0:1-Pleite war nicht zwingend, verschoss doch der Aufsteiger in der Schlussphase auf fahrlässige Weise einen Penalty. Coach Jeff Saibene glaubt nicht, dass der verlorene Spitzenkampf negative Konsequenzen nach sich gezogen hat.

Für 2 Spieler aus seinem Kader gab es unter der Woche eine besondere Motivationsspritze. Marco Mathys und der Slowene Dzengis Cavusevic wurden erstmals für ihre jeweilige A-Nationalmannschaft aufgeboten.

(jäg)