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England feiert seinen Nati-Keeper

Donnerstag, 4. Oktober 2012, 12:16 Uhr

Nach dem für Manchester City schmeichelhaften 1:1 im Champions-League-Heimspiel gegen Borussia Dortmund ist in ganz England vor allem ein Name in aller Munde: Joe Hart. Der Keeper der «Citizens» rettete seinem Team mit einer brillanten Leistung den Punkt.

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Die Paraden von Joe Hart

Dass die Engländer ihre Fussballer gerne überschwänglich feiern, ist nicht unbekannt. Dass mit Joe Hart nun aber ausgerechnet ein britischer Torhüter zum Helden der Engländer avanciert, hat es in den vergangenen Jahren eher selten gegeben. Doch der 24-Jährige verdiente sich die Lobeshymnen mit einem starken Auftritt gegen Borussia Dortmund.

Mancini: «Er hat uns gerettet»

«Hart war Citys Rettung», schrieb die englische Zeitung The Guardian,  The Sun attestierte dem Keeper eine «Weltklasse-Leistung». «Nur eine Serie von grossartigen Paraden vom brillanten Joe Hart verhinderte Schlimmeres», befand The Guardian . Alleine in der 1. Halbzeit rettete der englische National-Keeper dreimal mit teils mirakulösen Paraden gegen Mario Götze. Nach dem 0:1 scheiterten Marco Reus und Ilkay Gündogan am zur Hochform auflaufenden Hart.

«Er hat alles gehalten, was es zu halten gibt. Wir sollten ihm danken, denn er rettete uns vor einer schlimmen Niederlage», würdigte City-Coach Roberto Mancini seinen Schlussmann. Hart selbst wollte seine Leistung nicht kommentieren. «Wir können glücklich über den Punkt sein. So bleiben wir im Geschäft», äusserte sich der 24-Jährige. Dank seiner Leistung hält Citys Ungeschlagenheit im heimischen Stadion seit Dezember 2010 weiter an.

Weidenfeller auf Augenhöhe

Mit Roman Weidenfeller hatte aber auch Dortmund einen Keeper in den eigenen Reihen, der Joe Hart auf Augenhöhe begegnete und ihm in Nichts nachstand. Der 32-Jährige bewahrte den deutschen Meister vor allem in der 1. Halbzeit mit starken Paraden vor dem Rückstand. So entwickelte sich in Manchester auch ein Duell Mann gegen Mann: Auf der einen Seite Hart, der Götze zum Verzweifeln brachte, auf der anderen trieb Weidenfeller mit seiner Leistung Sergio Agüero schier in den Wahnsinn.

Die Paraden von Roman Weidenfeller

Nach dem Seitenwechsel blieb der BVB-Torhüter bis in die Schlussminuten unterbeschäftigt, seine Teamkollegen spielten den englischen Meister phasenweise an die Wand. Dennoch reichte es für die Borussen nicht zum ersten Auswärtssieg in der «Königsklasse» unter der Führung von Jürgen Klopp. Neven Subotic brachte das Geschehen einer packenden und mitreissenden Partie auf den Punkt: «Eigentlich hätte das Spiel 8:6 für uns ausgehen müssen.» 

(sta)