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Eishockey

NLA

Genf-Servette bleibt auch in Davos ohne Punktverlust

Samstag, 29. September 2012, 22:06 Uhr

Genf-Servette hat seine Rekordjagd fortgesetzt. In Davos kamen die Romands beim 3:0 zum 7. Sieg im 7. Spiel und sind damit auf dem besten Weg, den Rekord von Kloten (8 Siege in Serie zum Saisonstart) zu egalisieren. Während die Lakers in Biel gewannen, feierten Zug, Fribourg und die ZSC Lions Heimsiege.

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Davos-Servette

Wenn es nach Vollerfolgen geht, konnte Genf-Servette bereits die Startrekorde von Kloten (im Jahr 1992) und Lugano (2003) egalisieren. Die Flyers schafften 2010 sogar das Kunststück, die ersten 8 Spiele der Saison zu gewinnen, konnten aber 2 der Siege erst nach Ablauf der regulären Spielzeit realisieren. So gesehen fehlt den Genfern noch 1 Sieg zum besten NLA-Saisonstart aller Zeiten.

14 Punkte Vorsprung auf den Strich

Die Romands liegen nach dem makellosen Start in die neue Spielzeit ungefährdet an der Tabellenspitze, 6 Punkte vor dem ersten Verfolger ZSC Lions, die zudem noch ein Spiel mehr auf dem Konto haben. Auf den Strich weisen die Calvinstädter bereits eine Reserve von 14 Punkten auf.

Für Servette waren Rückkehrer Kevin Romy, Verteidiger Kevin Hecquefeuille mit seinem 1. Saisontor und Goran Bezina erfolgreich. Der HC Davos, der wegen den Verletzungen von Rick Nash und Petr Sykora mit nur 3 Ausländern angetreten waren, blieb weitgehend chancenlos. Dem Ideenreichtum, der Dynamik im Angriff und auch der Stilsicherheit in der eigenen Zone hatte der HCD den Genfern nichts Gleichwertiges zu entgegnen. So kam Servette-Torhüter Tobias Stephan zu seinem 1. Shutout in dieser Saison.

EV Zug gibt Rote Laterne ab

Der EV Zug kam im Heimspiel gegen Kloten zu seinem 2. Saisonerfolg und konnte die Rote Laterne abgeben. Beim 7:2-Kantersieg gegen die Flyers trafen Linus Omark und Fabian Sutter doppelt, Damien Brunner liess sich 1 Tor und vier Assists notieren. Zudem kam Neuzugang Lino Martschini, welcher den Saisonstart wegen einer Verletzung verpasst hatte und seine NLA-Premiere feierte, gleich im 1. Spiel zum 1. Tor für den EVZ.

Lakers siegen in Biel

In Biel wähnten sich die Seeländer und die fast 4600 Zuschauer im falschen Film: Der EHC Biel dominierte die Partie gegen Rapperswil-Jona klar und deutlich (52:22 Schüsse), verlor aber gegen die Lakers mit 3:6. Während sich Biels neuer NHL-Star Tyler Seguin bei seiner Premiere einen Assist gutschreiben lassen konnte, blieb Rapperswils Jason Spezza auch im 2. Spiel ohne Skorerpunkt.

ZSC mit spätem Siegestor

Die ZSC Lions, bei denen das Spiel im Zeichen der Verabschiedung von Ari Sulander gestanden hatte, bezwangen Ambri knapp mit 3:2. Patrick Bärtschi gelang der Siegtreffer 78 Sekunden vor Schluss. Zuvor schaffte Ambri durch Marco Pedretti und Julien Bonnet zweimal den Ausgleich, nachdem Thibaut Monnet und Andres Ambühl die «Löwen» jeweils in Führung gebracht hatten. Ambri bezog trotz ansprechender Leistung nun bereits die 5. Niederlage in Folge.

Fribourg siegt im Penaltyschiessen

Fribourg-Gottéron kam gegen die SCL Tigers zu einem Zittersieg nach Penaltyschiessen. Nach der regulären Spielzeit hatte das Skore 1:1 gelautet. Sandro Brügger brachte die Hausherren (3. Minute) früh in Führung, Kurtis McLean glich nach 27 Minuten aus. Bei den Emmentalern kamen die beiden NHL-Neuzugänge Jared Spurgeon und Tyler Ennis zu ihren NLA-Debüts. Letzterer schied nach 2 Dritteln verletzt aus.

(agenturen/dab)