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Zidane-Kopfstoss als Statue verewigt
Der algerische Künstler Adel Abdessemed hat den legendären Kopfstoss von Zinédine Zidane im WM-Final 2006 gegen Marco Materazzi in Form einer 5 Meter hohen Bronze-Statue nachgebildet. Die Skulptur wurde am Mittwoch im Pariser Museum «Centre Pompidou» enthüllt.
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Die Szene in der 110. Minute der Verlängerung im WM-Final 2006 zwischen Frankreich und Italien ging in die Fussball-Geschichtsbücher ein. Frankreichs Regisseur Zinédine Zidane streckte Italiens Innenverteidiger Marco Materazzi mit einem gezielten Kopfstoss in die Brust nieder und wurde postwendend des Feldes verwiesen. In der Folge verlor die «Equipe Tricolore» das Finalspiel im Elfmeterschiessen.
Dreifacher Weltfussballer
Es war der unrühmliche Schlusspunkt einer glanzvollen Karriere des Ausnahmekönners Zidane. Der Weltfussballer der Jahre 1998, 2000 und 2003 beendete nach dem WM-Final seine aktive Laufbahn. Für seinen Ausraster entschuldigte sich der Welt- und Europameister öffentlich und gab an, vom Italiener beleidigt und provoziert worden zu sein. Seit Mai 2011 amtet Zidane nun als Sportdirektor von Real Madrid, seiner letzten Station als Vereinsfussballer.
Der legendäre Ausraster gibt es nun auch als Bronze-Statue zu bewundern. Im Pariser «Centre Pompidou»-Museum für moderne Kunst wurde am Mittwoch ein 5 Meter hohes und mehrere Tonnen schweres Gebilde des algerischen Künstlers Adel Abdessemed enthüllt. Ab dem 3. Oktober ist das Ausstellungsstück, das den Namen «Headbutt» (Kopfstoss) trägt, auch für die Öffentlichkeit zugänglich.
"Die Statue ist besonders, weil sie der Tradition widerspricht, nur besondere Erfolge darzustellen", sagte Alain Michaud, der die Veranstaltung organisiert. Eine kleinere Skulptur der Szene, die beide Fussballer wenige Sekunden nach dem Aufprall zeigt, war jüngst bereits in einer New Yorker Galerie ausgestellt worden.
(agenturen/dab)


