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Super League
Bertolini: «Die meisten Entscheidungen waren richtig»
Wegen zahlreicher Fehlentscheidungen am vergangenen Wochenende stehen die Super-League-Referees in der Kritik. Schiedsrichter-Chef Carlo Bertolini findet die Vorwürfe gerechtfertigt und erklärt, welche Sofortmassnahmen er treffen will, um die Fehlerquote schnell wieder zu senken.
Nach einigen umstrittenen Entscheidungen am vergangenen Wochenende sahen sich die Schiedsrichter der Super League heftiger Kritik ausgesetzt. Zurecht, wie Schiedsrichter-Chef Carlo Bertolini meint. «In jedem Spiel hatten wir einen krassen Fehlentscheid», gibt der Tessiner ohne Umschweife zu und fasst die Leistungen der Referees kurz und prägnant zusammen: «Wir waren schlecht.»
Kritische Zonen besser beachten
Wie können solche Fehler in Zukunft verhindert werden? «Wir müssen den kritischen Zonen wie zum Beispiel dem Sechzehner wieder mehr Aufmerksamkeit schenken», sagt Bertolini. Als Sofortmassnahme setze man sich mit den betroffenen Personen in Kontakt und bespreche die strittigen Szenen. «Wir wollen den Gemütszustand des Schiedsrichters spüren und wissen, wie er die Situation erlebt hat», erklärt der ehemalige FIFA-Referee.
Das Positive herausstreichen
Doch nicht alles an den Schiedsrichterleistungen sei schlecht gewesen, gibt Bertolini zu bedenken. «Ein Unparteiischer hat rund 100 Entscheidungen pro Spiel zu treffen, die meisten davon fällt er richtig.» Deshalb sei es auch wichtig, das Positive herauszustreichen, um den Referees Sicherheit zu vermitteln. So hofft der 47-Jährige, dass die Fehlerquote schnell wieder gesenkt wird, damit seine Schiedsrichter aus dem Kreuzfeuer der Kritik geraten.
(dab)


