Fussball
Super League
Lausanne schlägt schwaches Luzern
Lausanne hat in der 9. Runde der Super League den zweiten Sieg feiern können. Das Team von Trainer Laurent Roussey besiegte Luzern in einer diskreten Partie mit 1:0. Die Zentralschweizer präsentierten sich im Waadtland erschreckend harmlos.
Lausannes Sieg war verdient. Die Waadtländer spielten engagierter als Luzern und hatten die klareren Möglichkeiten. Nur die ungenügende Chancenauswertung von Lausanne und eine starke Leistung von Keeper David Zibung bewahrten die Zentralschweizer vor einer höheren Niederlage.
Malonga mit dem einzigen Tor
Die beste Phase hatte Luzern in den ersten 20 Minuten. Daniel Gygax und Dimitar Rangelov vergaben in dieser Startphase zwei gefährliche Chancen, ehe Lausanne besser ins Spiel kam. Im zentralen Mittelfeld der Romands gefielen Gabri und Rodrigo und die beiden Sturmspitzen Chris Malonga und Abraham Guié Guié zeigten sich spielfreudig und trickreich.
Nach einigen gefälligen Aktionen traf Malonga mit einem Flachschuss aus rund 18 Metern zur inzwischen verdienten Führung für Lausanne (34.). Luzern hatte den Faden völlig verloren und machte den keineswegs unwiderstehlichen Gastgebern das Leben mit zahlreichen unnötigen Fehlern leicht.
Kein echtes Luzerner Aufbäumen
Daran änderte sich auch in der zweiten Halbzeit zunächst nichts. Im Gegenteil: Lausanne hätte durch Malonga durchaus höher in Führung gehen können, Zibung verhinderte den zweiten Gegentreffer gleich mehrmals in extremis. Erst in den letzten 20 Minuten verstärkte Luzern seine offensiven Bemühungen, ohne jedoch zu echten Torchancen zu kommen.
So blieb es in einem insgesamt schwachen Spiel beim verdienten Sieg für die Romands. In der Tabelle schiebt sich Lausanne mit den 3 Punkten an Luzern vorbei. Der Vizemeister der letzten Saison ist nur noch auf Rang 9 klassiert - ein Abbild der spielerisch schlicht ungenügenden Leistung an diesem Tag.
(fel)


