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Lazios Mauri im Visier der Schweizer Justiz

Mittwoch, 19. September 2012, 15:43 Uhr

Im italienischen Fussballwettskandal ist Lazio-Rom-Captain Stefano Mauri wegen Geldwäscherei ins Visier der Schweizer Staatsanwaltschaft geraten. Gemäss italienischen Medienberichten soll der 32-Jährige am Freitag in Cremona verhört werden.

Bild Stefano Mauri sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt.
Stefano Mauri sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt. keystone

Die Berner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Stefano Mauri, da dieser angeblich Gewinne aus illegalen Wetten auf einem Konto in der Schweiz deponiert haben soll, wie die Gazzetta dello Sport  berichtet.

Das Bankkonto soll auf der Namen der Eltern des Lazio-Rom-Captains lauten. Eine Überweisung in der Höhe von 100'000 Euro hat die Ermittler auf den Plan gerufen.

Verhaftung Ende Mai

Der 32-jährige Mauri war am 28. Mai nach der Razzia im italienischen EURO-Kader wegen seiner Verwicklung in den Wett-und Manipulationsskandal verhaftet worden. Er wird verdächtigt, in der Saison 2010/11 die Spiele Lazio-Genua (4:2) und Lecce-Lazio (2:4) manipuliert zu haben.

(agenturen/sas)