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Shaqiri: «Die Champions League wird kein Selbstläufer»
Bayern München trifft am Mittwoch zum Auftakt der neuen Champions-League-Saison in der Gruppe F zuhause auf den spanischen Vertreter aus Valencia (ab 20.00 Uhr live auf «SF zwei»). Xherdan Shaqiri darf sich berechtigte Hoffnungen auf einen (Teil-)Einsatz im Bayern-Dress machen.
Auf den Tag genau 4 Monate nach der bitteren Finalniederlage «dahoam» gegen den FC Chelsea beginnt für Bayern München die neue Champions-League-Saison gegen Valencia. Xherdan Shaqiri verfolgt mit seinem neuen Klub grosse Ziele in der «Königsklasse».
Shaqiri beim letzten Duell 9 Jahre alt
In Münchner Kreisen dürfte das letzte Aufeinandertreffen mit Valencia in der Champions League in bester Erinnerung sein. Über 11 Jahre ist es her, als sich der deutsche Rekordmeister 2001 im Final in Mailand im Penaltyschiessen durchgesetzt hatte. Shaqiri war damals gerade mal 9 Jahre alt und fieberte vor dem Fernseher mit, als die Bayern unter dem heutigen Schweizer Nati-Coach Ottmar Hitzfeld letztmals die wichtigste Klubtrophäe im europäischen Fussball gewinnen konnten.
Die Erinnerungen an dieses Duell sind beim 21-Jährigen demnach auch nur vage, wirklich viel blieb bei Shaqiri nicht hängen: «Ich weiss nur, dass Oliver Kahn vor allem im Elfmeterschiessen sehr gut gehalten hat. Und ich glaube, es war Stefan Effenberg, der den entscheidenden Penalty verwandelte.» In Wirklichkeit war es Valencias Mauricio Pellegrino gewesen, der den letzten Elfmeter verschoss. Aber immerhin traf Effenberg sowohl in der regulären Spielzeit als auch später in der Entscheidung vom Punkt.
Gute Leistung gegen Mainz
Dass Shaqiri bei den Bayern wie zuletzt im Bundesliga-Spiel gegen Mainz auch gegen Valencia in der Startaufstellung stehen wird, ist eher unwahrscheinlich. Arjen Robben und Franck Ribéry, die beide letzten Samstag wegen muskulärer Probleme gefehlt hatten, konnten Anfang Woche wieder mit dem Bundesliga-Leader trainieren. Somit dürfte Shaqiri wieder ins 2. Glied zurückrutschen, Hoffnungen auf einen Teileinsatz sind aber durchaus berechtigt.
Zumal er gegen Mainz eine gute Leistung gezeigt hatte. «Shaqiri dribbelte, passte und flankte - und arbeitete auffällig eifrig in der Defensive mit», kommentierte die Süddeutsche die Leistung des Schweizer Internationalen. Er war gegen Mainz am Treffer zum 2:0 beteiligt und Teil einer Mannschaft, der Coach Jupp Heynckes einen «exzellenten Fussball in den ersten 30 Minuten» attestierte.
Shaqiris Traum
Auch Nati-Coach Hitzfeld würde sich über einen Einsatz seines Schützlings freuen. «Es wäre natürlich schön, wenn Shaqiri vielleicht sogar schon von Anfang an spielen würde, damit er weitere Erfahrungen sammeln kann», so der 63-jährige Lörracher. Shaqiri selbst erhob keine Ansprüche auf einen Einsatz. Grosse Ziele hat der 21-Jährige aber dennoch vor Augen. «Es wird zwar kein Selbstläufer in der Champions League. Aber wir sind ein Topteam und für mich wäre es ein Traum, wenn wir den Final erreichen würden.»
TV-Hinweis
«SF zwei» überträgt die CL-Partie zwischen Bayern München und Valencia am Mittwoch ab 20.00 Uhr live. Sie können das Spiel auch im Livestream auf sport.sf.tv mitverfolgen.
(sta)


