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Champions League
Champions League als Schritt aus der Krise?
Mit viel Spannung wird der Start zur Champions League am Dienstag erwartet. Bis zum Final im nächsten Mai im Londoner Wembley-Stadion sollen die 32 Teams für beste Unterhaltung sorgen. Einige Teams stehen dabei schon gehörig unter Druck.
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Wenn es in der heimischen Liga nicht nach Wunsch läuft, kann die Champions League eine willkommene Abwechslung werden. Milan etwa hat nach 3 Spielen in der Serie A erst 3 Punkte auf dem Konto und steht in der CL entsprechend unter Druck. Dort wartet das Heimspiel gegen Anderlecht. Die Belgier sollten für Milan ein gutes Omen bedeuten.
Erstens hat Anderlecht in 14 Gastspielen in Italien noch nie gewonnen und zweitens hat Milan an die beiden bisherigen Kampagnen, in denen es zu diesem Duell kam, gute Erinnerungen: Beide Male krönten sie sich am Saisonende zu den Königen Europas.
Keine Aufbaugegner für Real Madrid
Ebenfalls gehörig unter Druck steht Real Madrid, das in der Primera Division nach 4 Spielen erst einen Sieg verbuchen konnte. Ob die CL-Gegner Manchester City, Borussia Dortmund und Ajax Amsterdam in der «Hammer-Gruppe D» allerdings die richtigen Aufbaugegner sind, darf bezweifelt werden.
Real-Trainer José Mourinho jedenfalls gibt sich zurückhaltend: «Wir haben hier vier Landesmeister aus vier wichtigen Nationen. Das Hauptziel ist nicht, alle Spiele zu gewinnen, sondern weiterzukommen.» Der erste Härtetest wartet mit Manchester City bereits in der 1. Runde.
Kann sich Dortmund steigern?
Auch Dortmund muss Wiedergutmachung leisten. Zwar läuft es dem deutschen Meister in der Bundesliga ausgezeichnet, der BVB hat aber im Vorjahr in der CL einen schwachen Eindruck hinterlassen. «Wir werden diesmal nicht mehr so naiv an die Sache herangehen», versprach Ilkay Gündogan vor dem Auftakt gegen Ajax.
Gespannt beobachtet wird auch Paris St-Germains erster Champions-League-Auftritt, seitdem katarische Öl-Euros fliessen. Die Hauptstädter um den ehemaligen Milan-Superstar Zlatan Ibrahimovic empfangen Dynamo Kiew, den Klub von Admir Mehmedi. Für PSG ist das Überstehen der Gruppe A, die auch Dinamo Zagreb und Porto umfasst, das Minimalziel.
Schalke will Stammgast bleiben
In der Gruppe B schliesslich startet Schalke zum fünften Mal seit 2001 in die CL. «Wir sind mittlerweile Stammgast», sagt Manager Horst Heldt, «und wollen es auch bleiben.» Zum Auftakt reisen die «Königsblauen» nach Griechenland zu Olympiakos Piräus. Tranquillo Barnetta steht wohl nicht in der Startelf.
Im 2. Spiel der Gruppe empfängt der französische Meister Montpellier mit Arsenal den Klub von Johan Djourou.
(Agenturen/fel)


