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Eishockey

NHL/NLA

Mark Streit zum SC Bern - Thornton zurück zum HCD

Montag, 17. September 2012, 15:00 Uhr, Aktualisiert 20:47 Uhr

Der SC Bern hat das Seilziehen um NHL-Verteidiger Mark Streit gewonnen. Die Berner verpflichteten den 34-Jährigen für die Dauer des NHL-Lockouts. Derweil kehren Joe Thornton zum HC Davos sowie Damien Brunner und Rafael Diaz zum EV Zug zurück.

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Streit soll ab dem 25. September beim Heimspiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers einsatzbereit sein. Der Vertrag zwischen Streit und den Bernern beschränkt sich auf die Dauer des Lockouts.

ZSC hat das Nachsehen

Neben dem SCB hatten auch die ZSC Lions grosses Interesse am 184-fachen Schweizer Nationalspieler bekundet. Streit spielte von 2000 bis 2005 beim amtierenden Schweizer Meister und holte 2001 mit den Stadtzürchern den nationalen Titel. 2005 wechselte der ehemalige SCB-Junior in die NHL zu den Montreal Canadiens. 2008 unterschrieb der Berner bei den New Isanders, wo er inzwischen als Captain eine unverzichtbare Stütze ist.

Thornton wieder beim HCD

Joe Thornton kehrt während des Lockouts zum HC Davos zurück. Der Wechsel des kanadischen Centers der San José Sharks ins Bündnerland kommt nicht überraschend. In der Saison 2004/05 spielte Thornton während des NHL-Lockouts für den HCD und wurde mit den Bündern Schweizer Meister.

Seitdem trainiert Thornton regelmässig in der Schweiz. Im Sommer verbrachte er fünf Wochen in Davos. «Ich habe mit dem Team trainiert», sagte Thornton. «Ich kenne sie gut und sie kennen mich gut. Es ist logisch, dass ich dort spiele.» Der 33-jährige Stürmer dürfte frühstens am Wochenende erstmals wieder auf Schweizer Eis zu bewundern sein.

Bild Joe Thornton wird nach 7 Jahren wieder im Dress des HCD zu bewundern sein.
Joe Thornton wird nach 7 Jahren wieder im Dress des HCD zu bewundern sein. keystone

Brunner zum EVZ statt in AHL

Damien Brunner (26), der seit diesem Sommer bei den Detroit Red Wings unter Vertrag steht, wird während des Lockouts für seinen Stammverein EV Zug auflaufen. Der letztjährige Topskorer entschied sich gegen Einsätze in der AHL. «Wir konnten uns am Montagmorgen auf eine Zusammenarbeit einigen», setzte Damien Brunner den Gerüchten ein Ende.

Am Samstag, wenige Stunden vor Ablauf der Verhandlungsfrist zwischen der NHL und der Spielergewerkschaft, hatten die Detroit Red Wings bekannt gegeben, dass Brunner während des Lockouts zu den Grand Rapids Griffins in die AHL geschickt werde. Doch der Schweizer Nationalstürmer besitzt in seinem Zweiweg-Vertrag eine Klausel, die ihm die Rückkehr in die NLA erlaubt. «Ich werde nicht in der AHL spielen», stellt er klar.

Auch Diaz zu Zug

Auch Verteidiger Rafael Diaz, der bei den Montreal Canadiens einen Einweg-Vertrag besitzt, einigte sich mit den Innerschweizern. Er handelte für die Dauer des Lockouts mit Zug einen Spezialkontrakt aus. Aus finanziellen Gründen verzichten die Zuger auf die Verpflichtung von Luca Sbisa, der bei den Anaheim Ducks unter Vertrag steht. 

(si/sas/sta)