Fussball
Bundesliga
Hoffenheim und Hamburg weiter ohne Punkte
Hoffenheim und Hamburg rutschen in der Bundesliga immer tiefer in die Krise. Hoffenheim unterlag in Freiburg in einer spektakulären Partie mit 3:5, Hamburg verlor bei Aufsteiger Frankfurt 2:3. Beide Teams sind weiter ohne Punkte, die Trainer Markus Babbel und Thorsten Fink immer stärker unter Druck.
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Der Hamburger SV hat beim Bundesliga-Comeback seines Hoffnungsträgers Rafael van der Vaart in Frankfurt eine Niederlage einstecken müssen. Die Hanseaten verloren mit 2:3 gegen die Eintracht, bei der Pirmin Schwegler als Captain durchspielte.
Takashi Inui, Olivier Occean und Stefan Aigner erzielten die Eintracht-Tore. Für den HSV waren Heiko Westermann und der Südkoreaner Heung-Min Son erfolgreich. Die Hamburger spielten nach Rot für Petr Jiracek unmittelbar vor der Pause in der zweiten Halbzeit nur mit zehn Mann. Zudem wurde HSV-Trainer Thorsten Fink von Schiedsrichter Wolfgang Stark wegen Meckerns auf die Tribüne verwiesen.
Wiese mit zwei Fehlgriffen
Am Ursprung der Hoffenheimer Niederlage in Freiburg stand Tim Wiese. Der Torhüter leistete sich beim dritten Gegentreffer durch Fallou Diagne (68.) einen schweren Fehler, als er einen Eckball unterlief. Beim vorentscheidenden 3:4 durch Cédric Makiadi sah Wiese erneut nicht gut aus (84.). Bei einer Hereingabe klebte er auf der Linie, Makiadi traf aus kurzer Distanz.
Bei Hoffenheim, das erneut viele Unkonzentriertheiten und Abstimmungsschwächen offenbarte, wurde Eren Derdiyok in der 60. Minute ausgewechselt. Der Schweizer Nati-Stürmer hatte nur wenig Einfluss aufs Spiel. In Hoffenheim wird die Luft für Trainer Markus Babbel nach der dritten Niederlage immer dünner.
(Agenturen/fel)


