Fussball
Super League
Sion von der Liga bestraft
Die Disziplinarkommission (DK) der Swiss Football League (SFL) hat den FC Sion u.a. wegen des Petarden-Wurfs in Richtung von St. Gallen-Keeper Daniel Lopar mit Strafen belegt. Die Walliser müssen 7000 Franken Busse bezahlen und den Heimsektor für ein Spiel schliessen. Und: Das neue Thuner Stadion hat ein Lärmproblem.
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Die DK bestraft den FC Sion anlässlich der Heimpartie gegen den FC St. Gallen (0:3) vom 1. September für ungenügende Einlasskontrollen, das Abbrennen von pyrotechnischen Gegenständen und das Werfen von Gegenständen.
Zum einem müssen die Sittener eine Busse von 7000 Franken bezahlen. Zum anderen wird der Heimsektor, aus dem in besagtem Spiel eine Petarde FCSG-Torhüter Daniel Lopar nur knapp verfehlte, für ein Spiel gesperrt. Dem Klub wird gleichzeitig untersagt, den Inhabern von Jahreskarten des Heimsektors für dieses Spiel an einem anderen Ort im Stadion Einlass zu gewähren.
Kein Rekurs von Sion
Der FC Sion gab in einem Communiqué bekannt, dass man auf einen Rekurs verzichten werde. Demnach betrifft die Schliessung des Heimsektors die Partie vom 22. September gegen den FC Thun.
Das Verhalten der Fans des Gastklubs FC St. Gallen in der Partie in Sion wird in einem separaten Verfahren behandelt, welches noch nicht abgeschlossen ist.
Stadion in Thun hat ein Lärmproblem
Wenn die Arena Thun voll besetzt ist, dringt zu viel Lärm ins Wohnquartier neben dem Stadion. Deshalb kann das Derby zwischen dem FC Thun und den BSC Young Boys vom 27. September im neuen Thuner Stadion eventuell nur vor 6000 Zuschauern ausgetragen werden. Anwohner haben gegen den Entscheid des Thuner Regierungsstatthalters Marc Fritschi, die Beschränkung abzuschaffen, Rekurs eingereicht. Voraussichtlich nächste Woche entscheidet die kantonale Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion (BVE), wie es weitergehen soll.
(si/jäg)


