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Fournier neuer Servette-Trainer

Donnerstag, 13. September 2012, 12:36 Uhr

Sébastien Fournier hat bereits zehn Tage nach seiner Entlassung in Sion einen neuen Trainerjob in der Super League gefunden. Der 41-Jährige übernimmt die Verantwortung bei Servette für eine Saison. Der Vertrag enthält eine Option auf Verlängerung.

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Fussball: Neuer Trainer für Servette

Fournier tritt die Nachfolge von Joao Alves an, der unmittelbar vor der Nationalmannschafts-Pause entlassen worden ist. Der 40-fache Internationale übernimmt am Genfersee keine einfache Aufgabe. Servette liegt nach acht Runden mit zwei Punkten am Tabellenende. Die Genfer treffen am Sonntag in der 1. Hauptrunde des Schweizer Cup auf den 1. Ligisten SC Cham. Eine Woche später gastiert das Schlusslicht beim Leader FC St. Gallen.

Der gebürtige Walliser kennt Servette bestens. Er spielte von 1997 bis 2004 beim 17-fachen Meister und war danach bis 2011 bei Servette im Nachwuchsbereich tätig. «Es ist, als wäre ich gar nie weg gewesen, als hätte ich bloss eine neunmonatige Reise unternommen», sagte er am Donnerstag an einer Medienkonferenz.

Fournier will im psychologischen Bereich arbeiten

Der Walliser will mit seiner Arbeit primär im psychologischen Bereich beginnen. Die Servette-Spieler, die zu Saisonbeginn gegen Basel und Sion nur knapp mit 0:1 verloren, befänden sich in einer Mini-Krise. Eine erste Gelegenheit, um das Selbstvertrauen wieder aufzubauen, ergibt sich am Sonntag im Cup beim Auswärtsmatch gegen den Erstligisten Cham.

«Innert so kurzer Zeit stehe ich gleich wieder an der Spitze einer Mannschaft der Super League. Das ist ausserordentlich», sagte Fournier, der sich in Genf gegen 80 Bewerber durchsetzte und in der Endausmarchung auch Pierre-André Schürmann und Pablo Iglesias ausstach.

Zwei ehemalige Sion-Trainer in der Super League

Nachdem er bei Sion in der Kabine die eigenen Spieler beschimpft hatte, war seine Zeit im Wallis abgelaufen. Nun stehen mit Laurent Roussey (Lausanne) und Fournier gleich zwei Trainer bei Super-League-Klubs an der Seitenlinie, die zuletzt unter Präsident Christian Constantin gearbeitet hatten.

Fournier hatte bei Sion erst im Juni Vladimir Petkovic ersetzt, der nach dem Ligaerhalt eine Offerte von Lazio Rom angenommen hatte. Das Walliser Urgestein nahm damals seinen ersten Posten als Profitrainer an. Er ist erst seit diesem Jahr in Besitz der UEFA-Pro-Lizenz. 

(si/dab)