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NLB: Heisser Kampf um die Spitze
Am Freitag beginnt die neue NLB-Saison. Aus der Pole-Position starten mit Langenthal und Lausanne die Finalisten der letzten Spielzeit. Die Konkurrenz allerdings ist ambitioniert und hat aufgerüstet. Die Ausgangslage präsentiert sich spannend.
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Lausanne ist in der NLB «ewiger Favorit». Die Waadtländer verfügen über das mit Abstand grösste Budget aller NLB-Klubs und locken immer wieder bekannte Spieler in die zweithöchste Spielklasse. Mit Joel Fröhlicher und Philippe Seydoux etwa verpflichtete der LHC zwei langjährige NLA-Verteidiger für die neue Saison.
Ein Hauch von NHL in der NLB
Den grössten Coup landete Lausanne jedoch auf der Torhüter-Position. Neu hütet der ehemalige NHL-Keeper Cristobal Huet das Tor der Waadtländer.
Erster Herausforderer von Lausanne ist der letztjährige Meister Langenthal. Die Oberaargauer haben die zentralen Figuren der erfolgreichen letzten Saison halten und mit Silvan Lüssy und Aurelio Lemm zwei Stürmer aus der NLA verpflichten können.
An Lausanne und Langenthal vergeben sind die Plätze an der NLB-Sonne aber keineswegs. Visp, La Chaux-de-Fonds und Olten dürften die ersten Herausforderer des Spitzenduos werden. Visp wird neu von Spielerlegende Michel Zeiter trainiert und hat mit Fabian Brem und Niki Altdorfer zwei hoffnungsvolle junge Stürmer in die Lonzastadt geholt.
Starke Herausforderer
La Chaux-de-Fonds zählt seit Jahren zu den stärksten NLB-Teams. Mit Lee Jinman wechselte überdies einer der besten NLB-Ausländer der letzten Jahre von Sierre zu den Neuenburgern. Olten hat mit Stürmer Marco Truttmann (von Biel) einen Transfercoup landen können und mit Sandro Tschuor, Fabian Ganz und Patrick Parati drei weitere überdurchschnittliche NLB-Spieler verpflichtet.
Hinter diesem Quintett kämpfen die weiteren Teams um die Playoff-Teilnahme, wobei Basel die besten Chancen eingeräumt werden dürfen. Auch die beiden weiteren Deutschschweizer-Klubs, Thurgau und die GCK Lions, steigen mit realistischen Chancen auf die Playoffs in die Meisterschaft. Bei den «Junglöwen» führt übrigens Stürmer Santtu Sulander die «Sulo»-Tradition in der ZSC-Organisation nach dem Rücktritt seines Vaters Ari fort.
Schwierigkeiten im Unterwallis
Eine schwere Saison steht den Unterwalliser Klubs Red Ice und Sierre bevor. Der Aufsteiger aus Martigny setzt auf das russische Element, dürfte aber insgesamt Mühe mit dem höheren Tempo haben. Sierre wiederum schrammte wie eine Stufe höher die Kloten Flyers im Sommer nur knapp am Konkurs vorbei. Anders als Kloten konnte Sierre seine besten Spieler nicht halten.
Einen Absteiger in die 1. Liga wird es in der NLB auch in der neuen Saison nicht geben, da die Richtgrösse von 12 Teams noch nicht erreicht ist. Der NLB-Meister sticht wiederum gegen den Playout-Verlierer der NLA um den letzten Platz in der höchsten Spielklasse. Erstmals läuft die Qualifikation wie eine Stufe höher über 50 Runden.
(fel)


