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Xhaka: «Können uns in allen Bereichen verbessern»
Granit Xhaka war am Freitag in Slowenien als Torschütze des wichtigen 1:0 einer der gefeierten Matchwinner beim 2:0-Auftakterfolg der Schweizer Nati. Vor dem 2. Spiel in der WM-Qualifikation am Dienstag in Luzern spricht der knapp 20-Jährige unter anderem über Gegner Albanien und die entfachte Euphorie.
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Granit Xhaka, das 2:0 in Slowenien ist bereits Geschichte, der Fokus gilt dem Albanien-Spiel am Dienstag. Was wisst ihr schon über den nächsten Gegner?
Granit Xhaka: Primär war wichtig, dass wir am Freitag gewinnen konnten. Wir wollten die 3 Punkte unbedingt, und das ist uns gelungen. Wir wissen noch nicht allzu viel über Albanien, wissen noch nicht, welches System sie spielen. Aber spätestens ab Montag werden wir uns mit Albanien befassen.
Trotz des Auftakterfolges gibt es noch Steigerungspotenzial. Welche Dinge muss die Nati gegen die Albaner besser machen?
Ein Faktor in Slowenien mag bei einigen die Nervosität gewesen sein. Schliesslich war es unser 1. Ernstkampf in dieser Saison. Wir können uns in allen Bereichen noch verbessern. Aber schlussendlich zählen nur die 3 Punkte.
Nach der enttäuschend verlaufenen EM-Quali ist bereits wieder eine kleine Euphorie zu spüren. Am Sonntag waren beim Training in Freienbach die Fans so zahlreich vor Ort wie schon lange nicht mehr. Wie nehmen die Spieler diesen Support wahr?
Wir brauchen die Fans, sie sind unsere Unterstützung. Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen hinter uns stehen und wieder an uns glauben. Das freut mich, und das freut die ganze Mannschaft.
Am Dienstag wird der gesperrte Tranquillo Barnetta auf der Seite fehlen, für ihn dürfte Valentin Stocker auflaufen. Macht es für Sie als Spielmacher einen Unterschied, wer auf der Aussenbahn spielt?
Es ist natürlich sehr schade, dass Barnetta vom Platz musste. Wir haben uns die Szene noch einmal angeschaut - das war keine rote Karte. Er wird uns sicher fehlen, denn er ist sehr wichtig für die Mannschaft. Aber Valentin Stocker kenne ich bereits von meiner Zeit bei Basel, und ich bin überzeugt, dass er seine Aufgabe mit 100-prozentigem Einsatz sehr gut machen wird.
Sie werden in zweieinhalb Wochen erst 20-jährig. Trotzdem haben Sie mit Basel schon schöne Erfolge gefeiert, bei Gladbach auf Anhieb den Sprung in die Stammelf geschafft und gehören in der Nati bereits zu den unverzichtbaren Leistungsträgern. Staunen Sie manchmal selber, wie schnell alles gegangen ist?
Bis jetzt ist in meiner Karriere alles positiv verlaufen. Ich hatte 2 sehr schöne Jahre in Basel, und auch die 4 Monate in Mönchengladbach waren sehr gut. Klar, ab und zu denke ich schon darüber nach, was ich in den letzten gut 2 Jahren alles erreicht habe. Trotzdem: Was vorbei ist, ist vorbei. Ich konzentriere mich auf das, was vor mir liegt. Ich möchte noch mehr erreichen.
(Interview: Reto Kägi)


