Fussball
Nationalmannschaft
Nati: Startschuss zur WM-Kampagne in Feusisberg
Für die Schweizer Nationalmannschaft hat die Qualifikationsphase für die WM 2014 in Brasilien am Montag begonnen. Das 23-Mann-Kader fand sich zur Vorbereitung auf die Spiele gegen Slowenien und Albanien in Feusisberg ein. Die Vorfreude auf die kommenden Ernstkämpfe bei den Spielern ist gross.
Laut Mönchengladbach-Spieler Granit Xhaka gehe es in der Vorbereitung darum, sich zunächst ideal auf das schwierige Spiel in Slowenien vorzubereiten. Tranquillo Barnetta präzisierte die Ziele für die nächsten Tage: «Die ersten Tage werden wir normal trainieren. Ab Mittwoch stehen dann der Gegner und die Taktik vermehrt im Fokus. Mit der Reise nach Lubljana steigt die Spannung dann noch einmal an, sodass wir am Freitag definitiv bereit sein werden.»
Slowenien nicht mit Kroatien vergleichbar
Dank dem überzeugenden Auftritt im Testspiel gegen Kroatien (4:2-Sieg in Split) ist das Selbstvertrauen bei der Nati für die kommenden Aufgaben gross. Allerdings könne man die Slowenen nur schlecht mit den Kroaten vergleichen. «Kroatien war sehr offensiv eingestellt, wodurch sich uns sehr viele Räume geboten haben. Slowenien wird dagegen sicher viel kompakter stehen und am Anfang eher abwartend agieren», warnt Barnetta.
Inler: «Müssen Topleistungen abrufen»
Wie Barnetta zählt auch Gökhan Inler zu den erfahrenen Spielern im sehr jungen Kader. Der Captain ist sich seiner Rolle als Führungsspieler bewusst. «Wir müssen gegen Slowenien und Albanien Topleistungen abrufen und ich werde den Jungen sicher dabei helfen, damit sie locker ins Spiel gehen können.»
Nur 17 Spieler beim 1. Training
Beim ersten leichten Training in Freienbach nahmen allerdings nur 17 Akteure teil. Goalie Diego Benaglio, Steve von Bergen, Valon Behrami und Mario Gavranovic, die allesamt am Sonntag mit ihren Klubs im Einsatz gestanden hatten, wurden von Hitzfeld geschont.
Gavranovic fraglich
Ein Fragezeichen gibt es bei Mario Gavranovic. Der Stürmer des FC Zürich, der in Basel nach 56 Minuten verletzt ausgewechselt werden musste, leidet an einem muskulären Problem. Ein MRI-Untersuch soll vor dem Abflug nach Slowenien am Mittwoch Nachmittag Klarheit schaffen.
(si/cud)


