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Fussball

Super League

Unspektakuläre Nullnummer in Basel

Sonntag, 2. September 2012, 17:53 Uhr, Aktualisiert 18:07 Uhr

Der Klassiker der 8. Super-League-Runde zwischen dem FC Basel und dem FC Zürich hielt nicht, was er versprochen hatte: Die beiden Teams spielten in einem Kampfspiel mit wenigen Torchancen 0:0.

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Super League: Basel - Zürich («sportpanorama»)

Wenn der FC Basel auf den FC Zürich trifft, ist meist Spektakel und Derby-ähnliche Atmosphäre garantiert. Doch was die Zuschauer am Sonntagnachmittag im St. Jakob-Park zu sehen bekamen, war in erster Linie Kampf ohne grosse spielerische Glanzlichter.

Beide Teams waren in erster Linie darauf bedacht, keinen Gegentreffer zu kassieren. Dem Heimteam fehlte nach 3 Pflichtspiel-Niederlagen in Serie und dem Champions-League-Out die nötige Überzeugung.

Mittelfeldgeplänkel in Halbzeit 1

Die Folge: Die erste Halbzeit war geprägt von Kampf und Mittelfeldgeplänkel; die beiden Equipen neutralisierten sich weitestgehend. Den einzigen nennenswerten Abschlussversuch unternahm Fabian Frei nach 22 Minuten, doch er verzog seinen Schuss von der Strafraumgrenze. Das Spiel sei für die Zuschauer nicht schön anzusehen gewesen, gab auch Basels Mittelfeldspieler Valentin Stocker in der Pause zu.

Basel nach der Pause überlegen…

Nach dem Seitenwechsel schaltete Basel einen Gang höher, war deutlich mehr in Ballbesitz. Mit diesem wusste die Equipe von Heiko Vogel aber nur selten etwas anzufangen. Die zündenden Ideen fehlten: Die Basler versuchten es zu oft mit der Brechstange durch die Mitte, wo sie immer wieder an der vielbeinigen und engmaschigen FCZ-Abwehr scheiterten.

… aber umständlich

Immerhin kamen die Basler nach dem Seitenwechsel das eine oder andere Mal dem Torerfolg etwas näher: Alex Frei versuchte es mit einem tückischen Weitschuss, der allerdings knapp am Tor vorbei ging (57.), 6 Minuten später prüfte Marco Streller aus der Distanz und spitzem Winkel FCZ-Keeper David da Costa. Dieser bekundete auch bei Alex Freis Freistoss nach 84 Minuten keine Probleme.

FCZ offensiv inexistent

Gesamthaft liess sich die FCZ-Defensive selten aus dem Konzept bringen und stand sattelfest. Gegen vorne lief bei der Equipe von Rolf Fringer aber herzlich wenig. Die Offensive war weitestgehend inexistent. «Zürich hat zerstörerisch gespielt und Fussball vermieden», bilanzierte Heiko Vogel. Dies habe es seiner Mannschaft sehr schwer gemacht.

Interview mit Fringer und Vogel

(mos)