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Heiko Vogel: «Das Glück zu wenig erzwungen»

Mittwoch, 29. August 2012, 23:41 Uhr

Nach dem Ausscheiden in den Playoffs zur Champions League hat sich FCB-Trainer Heiko Vogel gefasst gezeigt. «Cluj steht verdient in der Gruppenphase», zeigte sich der Deutsche als fairer Verlierer. Von seinem Team hätte sich Vogel etwas mehr Konsequenz und Leidenschaft gewünscht.

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Interview mit Heiko Vogel

Basel ist verdient aus der Champions League ausgeschieden. Das Gesamtskore von 3:1 für Cluj spricht unter dem Strich eine deutliche Sprache für die Rumänen, die dem FCB in Punkto Effizienz klar überlegen waren. «Die Qualität hat uns in diesem Spiel gefehlt», analysierte FCB-Trainer Heiko Vogel enttäuscht, aber dennoch gefasst.

Keine Schüsse aus der zweiten Reihe

Vogel beklagte fehlendes Glück, monierte aber auch, dass sein Team das Glück zu wenig erzwungen habe. «Man kann auch mal mit einem abgelenkten Schuss aus der zweiten Reihe treffen», nannte Vogel ein Beispiel. «Nur haben wir uns gar nie an solche Versuche gewagt. Wir haben das Glück zu wenig erzwungen.»

Captain Marco Streller machte die fehlende Effizienz für Basels Ausscheiden verantwortlich. «Es nützt nichts, wenn man gefühlte 90 Prozent Ballbesitz hat und dann trotzdem keine Tore macht», klagte der Basler Stürmer. Die Chance aufs Weiterkommen habe der FCB aber nicht in Rumänien, sondern im Heimspiel in Basel vergeben. «Das Hinspiel hat uns das Genick gebrochen. Trotz Überlegenheit kassieren wir zwei Kontertore anstatt das 2:0 zu schiessen.»

Konzentration auf EL und Super League

In Basel sei man in den letzten Jahren verwöhnt gewesen mit der Champions League, meinte Streller weiter. «Nun haben wir mit der Europa League ein neues Abenteuer, auch wenn wir natürlich lieber in der CL antreten würden.» Wichtig sei, jetzt den Kopf nicht hängen zu lassen.

Schliesslich hat der FCB auch in der Meisterschaft keinen Glanzstart hingelegt. In der Super League wartet am Sonntag der Klassiker gegen Zürich. Ein Sieg gegen den FCZ würde die Gemütslage bei Vogel, Streller und allen Basler Fans mit Sicherheit deutlich verbessern. 

(fel)