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Super League

St. Gallen zieht an Basel vorbei

Samstag, 25. August 2012, 21:43 Uhr

St. Gallen hat in der heimischen Arena dem FC Basel die erste Niederlage der laufenden Saison zugefügt. Der 2:1-Sieg in einem Spiel bei strömendem Regen war die verdiente Konsequenz eines beherzten Auftritts der Ostschweizer.

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Fussball: SL, St. Gallen - Basel («sportaktuell»)

Vor mit 18‘841 Zuschauern ausverkauftem Haus präsentierte sich das Heimteam St. Gallen engagiert und liess sich durch die frühe Basler Führung nicht aus dem Konzept bringen. Nach 10 Minuten hatte Valentin Stocker mit einem Zuspiel in die Tiefe Jacques Zoua lanciert, der Espen-Keeper Daniel Lopar keine Chance liess. Für den Kameruner war es das erste Saisontor.

Ausgleich kurz nach der Pause

Es war dem Slowenen Dzengis Cavusevic vorbehalten, die immer vehementeren Bemühungen der Ostschweizer kurz nach Wiederanpfiff mit dem Ausgleichstreffer zu belohnen. Basel-Goalie Yann Sommer liess sich aus spitzem Winkel und kurzer Distanz bezwingen und machte dabei keine allzu glückliche Figur. Kurz darauf hätte er gar zur tragischen Figur werden können, als ihm ein Weitschuss durch die Finger glitt und knapp neben dem Tor landete.

Kampfspiel englischer Prägung

Der strömende Regen machte es allerdings auch den Feldspielern nicht einfach. Wiederholt rutschten Spieler beider Mannschaften, teils in aussichtsreicher Position, auf dem glitschigen Rasen aus. Das Wetter verunmöglichte technische Finessen, aber die beiden Teams boten dem Publikum dafür einen leidenschaftlichen Schlagabtausch ohne jegliche Durchhänger.

Turbulente Schlussphase

In der 71. Minute erhielt Alberto Regazzoni an der Strafraumgrenze einen weiten Pass. Ohne zu zögern schoss er diagonal in die rechte untere Torecke zum 2:1 für St. Gallen ein. Damit war das Spiel aber noch keineswegs entschieden.

In der 83. Minute fiel Stocker im St. Galler Strafraum nach einem Zweikampf mit Mario Mutsch zu Boden, was Schiedsrichter Stephan Studer als gelbwürdige Schwalbe taxierte. Mutschs Rempler war wohl zu wenig stark für einen Penaltypfiff, gleichwohl war die gelbe Karte eine gar harte Strafe.

Fast im Gegenzug konnte St. Gallens Franck Etoundi alleine auf Sommer losziehen und scheiterte kläglich. Trotz dieser Nachlässigkeit rettete sein Team den knappen Vorsprung über die Zeit und steht auf Kosten der «Bebbi» neu auf Platz 2.

Saibenes Genugtuung

Trainer Jeff Saibene sprach nach der Partie von einem verdienten Sieg. Den Schlüssel zum momentanen Erfolg sieht er in der guten Mischung im Kader: «Die Mannschaft aus der Vorsaison ist grösstenteils zusammen geblieben, dazu haben wir 4-5 super Transfers getätigt.»

Fussball: Interview Jeff Saibene

Freis Comeback

Alex Frei stand erstmals seit seiner Beckenprellung wieder in der Basler Startaufstellung. In Abwesenheit von Marco Streller trug der Torschützenkönig der letzten Saison die Kapitänsbinde. Trotz eines ersichtlichen Mangels an Spielpraxis blitzte seine Gefährlichkeit zuweilen auf, insbesondere bei einem Freistoss aus rund 25 m, den Lopar mirakulös an den Pfosten lenkte.

Glanzparade von Daniel Lopar

(rha)