Mehr Sport

Auf dem Bock wird der Nouss platziert. (SF)
Hornussen
Begriffe und Regeln des Hornussens
Am Sonntag geht das 36. Eidgenössische Hornusserfest in Lyss in die entscheidende Phase (ab 10.00 Uhr live auf «SF zwei»). Sind Sie bereit für das Spektakel? Wissen Sie, was das Ries, die Schindel und der Nouss sind? Wenn nein, klären wir Sie auf.
Hornussen: Der Stecken
Mit dem Stecken, an dessen Ende ein Hartholzklotz («Träf») befestigt ist, versucht der Schläger den Nouss möglichst weit in das Ries zu befördern. Er ist zwischen 2,5 und 3 Meter lang und besteht aus Karbonfasern.
Hornussen: Das Ries
Das Ries ist das Spielfeld, welches bis 350 Meter lang sein kann. Ab einer Schlagweite von 100 Metern gibt es Punkte. Am Rand des Ries' sind Markierungstafeln, sogenannte «Zieli», die der Schlagweitbestimmung und der Spielfeldbegrenzung dienen.
Hornussen: Die Schindel
Die Schindel ist eine Abfangschaufel (60x60 cm, ca. 4 Kilogramm schwer). Mit ihr wird versucht, die fliegenden Nousse vor dem Fall auf den Boden zu stoppen.
Hornussen: Der Bock
Der Bock ist aus Chromstahl und dient als Abschlagsrampe. Zuvorderst auf dem Bock wird der Nouss platziert.
Hornussen: Der Nouss
Der Nouss, den man mit Lehm auf dem Bock fixiert, wird mit dem Stecken mit bis zu 300 km/h ins Ries geschlagen. Früher wurde er aus Holz oder Horn hergestellt, heute besteht er aus Kunststoff.
Hornussen: Das Spiel
Beim Hornussen treten 2 Teams mit bis zu 19 Spielern gegeneinander an. Normal werden 2 Umgänge gespielt, wobei jede Mannschaft pro Umgang einmal schlägt und einmal abtut. Es gewinnt die Equipe, welche weniger Nousse im Ries zu Boden fallen lässt. Bei Gleichstand entscheiden die Schlagpunkte.


