Fussball
Super League
Yakin in Luzern entlassen
Murat Yakin ist nicht mehr Trainer des FC Luzern. Die Zentralschweizer haben sich per sofort vom 37-Jährigen getrennt. Als Nachfolger übernimmt der Pole Ryszard Komornicki bis Saisonende die Mannschaft.
«Die Trennung von Murat Yakin erfolgt aufgrund des erfolglosen Starts in die neue Super-League-Saison», heisst es in einem Communiqué des FCL. Der Vizemeister der letzten Saison holte in bislang 6 Partien nur gerade 3 Punkte. Am Sonntag resultierte nach einer schwachen Leistung eine 0:2-Niederlage gegen die Grasshoppers, worauf in der Luzerner Arena Pfiffe und «Murat raus!»-Rufe ertönten. Nebst Yakin wurden auch dessen Assistenten Giorgio Contini und Walter Grüter entlassen.
Hauser: «Nicht auf finanzielle Abenteuer einlassen»
«Es war zuletzt eine Verunsicherung in der Mannschaft zu spüren», sagte Präsident Mike Hauser. Gegen GC sei diese besonders zum Vorschein gekommen.
Zur Trennung beigetragen hätten auch unterschiedliche Vorstellungen von Trainer und Klub bezüglich Verstärkungen. «Wir können und wollen uns beim FCL nicht auf finanzielle Abenteuer einlassen», betonte Hauser weiter.
Komornicki übernimmt bis Saisonende
Yakins Nachfolge tritt Ryszard Komornicki an, der in der letzten Saison den Challenge-League-Klub Wohlen vor dem Abstieg gerettet hatte. Zuvor war der 20-fache polnische Internationale schon bei Aarau, Gornik Zabrze (Pol), Wil und El Gouna (Ägypten) tätig. Der Vertrag mit Komornicki läuft bis Ende Saison. Der 53-Jährige soll bereits am Dienstagvormittag das Training leiten.
Komornicki war im Juli 2001 bereits einmal Coach der Luzerner, wurde damals aber noch vor Ende des Monats und nach nur 5 Spielen wieder entlassen.
(bon)


