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Fussball

Super League

GC schlägt schwaches Luzern

Sonntag, 19. August 2012, 17:56 Uhr

Die Grasshoppers reiten unter Coach Uli Forte weiter auf einer Erfolgswelle. Die Zürcher bezwangen Luzern mit 2:0 und sind nun schon seit 5 Partien ungeschlagen.

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Super League: Luzern - GC («sportpanorama»)

Nach 4 Minuten hatte eine insgesamt schwache Partie ihren Höhepunkt bereits erreicht. Steven Zuber fasste sich ausserhalb des Strafraums ein Herz und traf herrlich ins hohe rechte Eck zur 1:0-Führung für die Grasshoppers. Danach bot die Partie vor etwas mehr als 11'000 Zuschauern in Luzern viel Leerlauf, ehe Amir Abrashi in der 78. Minute für den 2:0-Endstand sorgte.

Erschreckend schwaches Luzern

Der Sieg der «Hoppers» war verdient, auch wenn den Zürchern bei grosser Hitze nicht viel gelang. In den ersten 20 Minuten war das Team von Uli Forte noch zu einigen guten Torchancen gekommen, wovon Toko in der 11. Minute die beste vergab. Danach konzentrierte sich GC auf das Verwalten des Vorsprungs.

Erschreckend schwach war der Auftritt der Gastgeber, die auch im 6. Meisterschaftsspiel der neuen Saison keinen Sieg feiern konnten. In der 1. Halbzeit war ein Freistoss von Dimitar Rangelov ans Aussennetz des GC-Tors das Höchste der Luzerner (Offensiv-)Gefühle. Auch wenn der Vizemeister der letzten Saison nach der Pause kurzzeitig einen Gang zulegen konnte, einem Tor war der FCL so weit entfernt wie die Temperaturen an diesem Nachmittag dem Gefrierpunkt.

Toko verletzt Abrashi bei Torjubel

Nach 78 Minuten nutzte GC, das clever auf Konter wartete, einen Gegenstoss zum 2:0. Nassim Ben Khalifa bediente in der Mitte Amir Abrashi, der nur noch einschieben musste. Allerdings war es die letzte Aktion des 22-Jährigen. Teamkollege Toko riss ihn beim Torjubel um und fiel seinem Teamkollegen unglücklich auf den Knöchel, so dass sich Abrashi verletzte und ausgewechselt werden musste.

Toko verletzt Amir Abrashi beim Torjubel («sportlive»)

Nach dem 2:0-Sieg in Luzern totalisiert GC 11 Punkte und belegt den 4. Rang. Der Rekordmeister bildet zusammen mit Basel (12 Punkte) und St. Gallen (12) das Verfolgertrio hinter Sion. Luzern ist Neunter.

(bon)