London 2012
News International
Tyler Hamilton verliert Olympia-Sieg von 2004
Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat Tyler Hamilton (USA) seinen Olympiasieg im Zeitfahren von 2004 in Athen nachträglich aberkannt. Gold erbt der Russe Wjatscheslaw Jekimow. Und: 5000-m-Läufer Hassan Hirt (Fr) wurde positiv getestet.
Tyler Hamilton war nach den Olympischen Spielen 2004 in Athen des Blutdopings überführt worden. Der US-Radprofi durfte seine Goldmedaille aber knapp 8 Jahre behalten, da die B-Probe durch falsche Lagerung zerstört worden war. Nach seinem insgesamt 3. Dopingvergehen war Hamilton im April 2009 für 8 Jahre gesperrt worden und war daraufhin zurückgetreten.
Nach jahrelangem Leugnen hat er im Vorjahr Dopingvergehen zugegeben und seine Goldmedaille bereits zurückgegeben. Die 8-jährige Verjährungszeit für die Kontrollen von Athen endet am 29. August.
Französischer 5000-m-Läufer positiv getestet
Der 5000-m-Läufer Hassan Hirt ist wegen eines Dopingvergehens aus dem französischen Olympia-Team ausgeschlossen worden. Eine Probe vom 3. August, die Hirt vor seiner Anreise nach London entnommen worden war, wies ihm Epo-Missbrauch nach. Der 32-Jährige war im 5000-m-Vorlauf ausgeschieden.
(agenturen/sas)


