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London 2012

News International

Tyler Hamilton verliert Olympia-Sieg von 2004

Freitag, 10. August 2012, 14:49 Uhr

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat Tyler Hamilton (USA) seinen Olympiasieg im Zeitfahren von 2004 in Athen nachträglich aberkannt. Gold erbt der Russe Wjatscheslaw Jekimow. Und: 5000-m-Läufer Hassan Hirt (Fr) wurde positiv getestet.

Bild Tyler Hamilton verliert seinen Olympia-Titel.
Tyler Hamilton verliert seinen Olympia-Titel. reuters

Tyler Hamilton war nach den Olympischen Spielen 2004 in Athen des Blutdopings überführt worden. Der US-Radprofi durfte seine Goldmedaille aber knapp 8 Jahre behalten, da die B-Probe durch falsche Lagerung zerstört worden war. Nach seinem insgesamt 3. Dopingvergehen war Hamilton im April 2009 für 8 Jahre gesperrt worden und war daraufhin zurückgetreten.

Nach jahrelangem Leugnen hat er im Vorjahr Dopingvergehen zugegeben und seine Goldmedaille bereits zurückgegeben. Die 8-jährige Verjährungszeit für die Kontrollen von Athen endet am 29. August.

Französischer 5000-m-Läufer positiv getestet

Der 5000-m-Läufer Hassan Hirt ist wegen eines Dopingvergehens aus dem französischen Olympia-Team ausgeschlossen worden. Eine Probe vom 3. August, die Hirt vor seiner Anreise nach London entnommen worden war, wies ihm Epo-Missbrauch nach. Der 32-Jährige war im 5000-m-Vorlauf ausgeschieden.

(agenturen/sas)