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London 2012

BMX

Roger Rinderknecht verpasst BMX-Final

Freitag, 10. August 2012, 15:26 Uhr, Aktualisiert 17:46 Uhr

BMX-Fahrer Roger Rinderknecht hat den Einzug in den Olympia-Final der besten 8 verpasst. Der Winterthurer wurde in den Halbfinal-Läufen zweimal Siebter und einmal Fünfter, womit er deutlich scheiterte. Gold holten sich Titelverteidiger Maris Strombergs aus Lettland und die Kolumbianerin Mariana Pajon.

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London 2012: BMX, der Wettkampf von Rinderknecht

Im ersten Halbfinal-Lauf wurde Rinderknecht vom Franzosen Joris Daudet schon in der ersten Kurve ausgebremst. Beim zweiten Versuch fiel er nach einem beachtlichen Start zurück und war mit dem neuerlichen 7. Rang aus dem Final-Rennen. Auch bei seinem letzten Auftritt konnte er nicht mit den Schnellsten mithalten und musste sich mit Platz 5 begnügen.

Strombergs wiederholt Olympia-Sieg

Im Final, der in einem einzigen Run ausgetragen wurde, setzte sich wie schon vor vier Jahren in Peking der Lette Maris Strombergs durch. Der im Halbfinal äusserst starke Weltmeister Sam Willoughby (Au) musste sich mit Silber begnügen, Bronze ging überraschend an den Kolumbianer Carlos Mario Oquendo Zabala.

Pajon triumphiert bei den Frauen

Bei den Frauen holte sich Mariana Pajon mit einer überragenden Vorstellung Gold. Die Kolumbianerin, die schon alle drei Halbfinal-Läufe für sich entscheiden konnte, gewann vor der Neuseeländerin Sarah Walker und der erst 18-jährigen Laura Smulders aus den Niederlanden.

Schwerer Sturz im Halbfinal

Die Halbfinals wurden vom schweren Unfall der Brasilianerin Squel Stein überschattet. Die 21-Jährige stürzte beim zweiten Sprung unglücklich auf den Kopf und musste auf einer Trage abtransportiert werden. Gemäss ersten Informationen des brasilianischen Teams war Stein aber stets ansprechbar und kann ihre Arme und Beine bewegen.

(eli)