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Juventus-Coach Conte für 10 Monate gesperrt

Freitag, 10. August 2012, 10:22 Uhr

Antonio Conte, Trainer des italienischen Meisters Juventus Turin, ist im Rahmen der Ermittlungen zu illegalen Spielabsprachen in der Serie A für 10 Monate gesperrt worden. Die Spieler Leonardo Bonucci und Simone Pepe wurden hingegen freigesprochen.

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Conte ist wegen seiner Beteiligung im italienischen Manipulationsskandal bestraft worden. Dies teilte der italienische Fussball-Verband (FICG) am Freitag mit. Der 43-Jährige hatte bislang alle Vorwürfe bestritten. Die Disziplinarkommission des Verbandes hatte zuvor einen Antrag Contes auf einen Vergleich überraschend abgelehnt. Dieser hatte eine Sperre von nur 3 Monaten vorgesehen.

15 Monate gefordert

Im Prozess forderte FIGC-Chefankläger Stefano Palazzi dann eine Sperre von 15 Monaten, weil Conte 2 mutmassliche Spielmanipulationen in der Saison 2010/2011 bei seinem damaligen Club AC Siena nicht gemeldet haben soll. Für dieses Vergehen wurde Conte nun schuldig gesprochen, vom Verdacht auf Sportbetrug wurde er jedoch entlastet. In einer ersten Stellungnahme hat Juventus seinem Coach «die volle Unterstützung» versprochen.

Spieler freigesprochen

Angelo Alessio, Contes Co-Trainer, wurde gemäss den veröffentlichten Urteilen der Disziplinarkommission für 8 Monate gesperrt. Die ebenfalls wegen Ergebnisabsprachen angeklagten Juve-Spieler Leonardo Bonucci und Simone Pepe wurden hingegen freigesprochen. Die Anklage hatte für Vize-Europameister Bonucci eine Sperre von 3,5 Jahren und für Pepe eine Sperre von 1 Jahr gefordert.

Gegen die Sperre wird Conte voraussichtlich Berufung einlegen. Die Berufungsverhandlung beginnt am 20. August vor dem FIGC-Bundesgericht in Rom und damit erst nach dem Supercup-Finale der Turiner am Samstag gegen Cupsieger Napoli. Vorerst soll das Training der 1. Mannschaft von Nachwuchstrainer Marco Baroni geleitet werden.

(Agenturen/rst)