London 2012
Reiten
Pius Schwizer mit Glück weiter
Pius Schwizer hat das Ausscheiden in der Einzel-Konkurrenz der Springreiter nur mit viel Glück vermeiden können. Die restlichen drei Schweizer bekundeten dagegen beim Auftakt ins Olympia-Turnier keinerlei Probleme und blieben ohne Fehler.
Von den 75 gestarteten Reitern verbleiben nach der ersten Prüfung 60 im Rennen. Und eben diesen 60. Rang nimmt Pius Schwizer ein. Der Solothurner, der sich für diese Spiele so viel vorgenommen hatte, verzeichnete mit der Holsteiner-Stute Carlina gleich zwei Abwürfe. Und dies in einem Parcours, den nicht weniger als 32 Paare ohne Fehler hinter sich gebracht haben.
Schweizer Trio mit Nuller
Zu den Teilnehmern mit makellosen Ritten gehören die drei restlichen Schweizer. Steve Guerdat mit dem Franzosen-Wallach Nino des Buissonnets, Paul Estermann mit der Irländer-Stute Castlefield Eclipse und Werner Muff mit dem Brandenburger Kiamon bekundeten keinerlei Probleme. «Der Nuller steigert mein Selbstvertrauen und gibt für die Fortsetzung zusätzliche Motivation. Nino sprang leicht und locker», freute sich Guerdat.
Schwizer nun stark gefordert
Für Schwizer wiegen die 8 Strafpunkte schwer. «Ich wusste, dass es nach meinen zwei Fehlern eng wird, und war gedanklich schon raus», sagte der 49-Jährige. Im weiteren Wettkampf ist er nun gefordert, denn für die Teilnahme in der Einzel-Entscheidung braucht es eine Klassierung unter den besten 35.
Die nächsten beiden Runden werden im Rahmen des Nationenpreises am Sonntag und Montag ausgetragen. Schwizer wird im Team-Wettkampf wohl 2 Mal fehlerfrei bleiben müssen, um seine Ambitionen nicht vorzeitig begraben zu müssen.
Bereits 2 Mitfavoriten ausgeschieden
Mit dem Deutschen Christian Ahlmann und der Amerikanerin Beezie Madden blieben überraschend zwei Mitfavoriten auf der Strecke. Ahlmann, 2004 in Athen mit dem Team Olympia-Dritter, sammelte mit Codex One gleich 15 Fehlerpunkte. Madden, 2004 und 2008 Team-Olympiasiegerin, wurde mit Via Volo eliminiert.
(si/kre)


