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London 2012

Reiten

Schweizer Springreiter voller Selbstvertrauen

Silvio Kern, London
Freitag, 3. August 2012, 22:51 Uhr

Am Samstag beginnt in London die Qualifikation zu den olympischen Wettbewerben der Springreiter. Im Londoner Greenwich Park zielt das Schweizer Reiterquartett auf Edelmetall ab.

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«Das Ziel ist ganz klar eine Medaille», gab Pius Schwizer an der offiziellen Medienkonferenz die Schweizer Marschroute vor. Zuvor war er einem unabsichtlichen Versprecher wegen noch als Paul Schwizer vorgestellt worden. «Ich hoffe, nach den Spielen kennen dann alle meinen richtigen Namen», wehrte sich der 49-jährige Bronze-Gewinner von Peking 2008 (Teamspringen) schlagfertig.

Der Schlachtplan ist ebenfalls schon erstellt: «Wir wollen zuerst als Mannschaft eine Medaille holen. Dann kommt sicher auch der eine oder andere im Einzel in den Final. Danach ist alles möglich», nährte Schwizer die ohnehin schon hohen Erwartungen an die Schweizer Springreiter.

Rahmenbedingungen stimmen

Der Oensinger erhält in London Unterstützung von Steve Guerdat, Werner Muff und Paul Estermann. Clarissa Crotta wurde als Ersatzreiterin nominiert. Die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Olympiamission stimmen: «Wir haben uns gut eingelebt. Der Greenwich Park sieht sehr gut aus und auch unsere Pferde sind fit», gab Estermann zu Protokoll.

Schwizer vertraut für die Wettbewerbe auf sein Pferd Carlina. Steve Guerdat, mit Schwizer in Peking Dritter geworden, reitet mit Nino des Buissonnets. Muff vertraut auf KIamon und der Olympia-Neuling Estermann auf Castlefield Eclipse.

Konkurrenz ist gross

Das Schweizer Team strebt damit am Sonntag und Montag im Nationenpreis nach 1924, 2000 und 2008 das vierte olympische Edelmetall an. Die Konkurrenz ist indes gross. Zu den stärksten Konkurrenten gehören neben den aktuellen Olympiasiegern aus den USA Welt- und Europameister Deutschland, die WM-Zweiten aus Frankreich sowie die Gastgeber aus Grossbritannien.

Die Springreit-Wettbewerbe beginnen am Samstag mit der ersten Einzelprüfung, die nicht fürs Mannschaftsklassement zählt. Die besten 35 Einzelreiter nach dem Startspringen und dem Nationenpreis, höchstens aber drei pro Land, qualifizieren sich für den Einzelfinal am 8. August über zwei Runden.