London 2012
Beachvolleyball
Niederlagen für Schweizer Beachvolleyball-Duos
Sowohl Sascha Heyer/Sébastien Chevallier als auch Simone Kuhn/Nadine Zumkehr haben ihre letzten Gruppenspiele verloren. Während die Männer als Zweite im Achtelfinal stehen, müssen die einzigen Schweizerinnen im Turnier um den direkten Einzug unter die besten 16 zittern.
Sascha Heyer und Sébastien Chevallier unterlagen Julius Brink/Jonas Reckermann (De), dem beste Beach-Duo Europas, mit 14:21 und 16:21. Die einzige kleine Chance bot sich den Schweizern zu Beginn des 2. Satzes, als sie mit 7:6 in Führung gehen konnten. Diesen Schweizer Zwischenspurt beantworteten die Deutschen mit 4 Punkten hintereinander.
Chevallier: «Es war extrem schwierig»
Damit verpassten die Schweizer nach zuvor 2 Erfolgen den Gruppensieg. Mit dem 2. Rang im Pool C zieht das Duo jedoch direkt in die Achtelfinals ein. Auf wen die beiden Beachvolleyballer treffen, entscheidet sich erst am Donnerstagabend.
«Da die Achtelfinal-Qualifikation bereits festgestanden hatte, konnten wir ein wenig lockerer aufspielen. Doch es war extrem schwierig gegen die Deutschen», sagte Chevallier. Team-Kollege Heyer wollte nichts schönreden: «Brink/Reckermann waren besser. Wir bekundeten Mühe, mit ihrem Rhythmus mitzugehen.»
Dritter Gruppenrang für Kuhn/Zumkehr
Simone Kuhn/Nadine Zumkehr haben das letzte Gruppenspiel gegen das russische Duo Anastasia Wassina/Anna Wosakowa in 3 Sätzen mit 17:21, 21:19 und 9:15 verloren. Mit der 2. Niederlage im 3. und letzten Gruppenspiel sind die Schweizerinnen hinter den Chinesinnen Zhang/Xue und den Russinnen Wassina/Wosakowa auf dem 3. Rang klassiert.
Damit muss das Schweizer Duo um den direkten Achtelfinal-Einzug zittern. Die Chancen, sich als eine der 2 besten Gruppendritten für die Achtelfinals zu qualifizieren, stehen aber dank dem guten Satzverhältnis von 4:4 sehr gut. Die restlichen Gruppendritten müssen den Umweg über die Playoffs gehen.
Viele Baustellen bei Schweizerinnen
«Wir haben nicht gut serviert und konnten den Gegner damit zu wenig unter Druck setzen», meinte Kuhn nach der Niederlage gegen die Chinesinnen. Auch der Block und der Aufbau hätten nicht wunschgemäss geklappt.
(kre/sta)


