London 2012
Tennis
Federer steht im Viertelfinal
Roger Federer hat seinen Achtelfinal-Match gegen den Usbeken Denis Istomin (ATP 35) ohne grössere Probleme mit 7:5 und 6:3 gewonnen. In der nächsten Runde trifft der Schweizer am Donnerstag (etwa 16.30 Uhr) auf John Isner (USA).
Die wohl entscheidende Phase der Achtelfinalpartie zwischen Roger Federer und Denis Istomin spielte sich unmittelbar nach einer etwa halbstündigen Regenpause beim Stand von 5:5 im 1. Satz ab. Der zuvor verhalten agierende Istomin kam gleich im 1. Game nach dem Unterbruch zu 3 Breakbällen. Federer gelang es jedoch, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen und gleich mit einem Break zum 7:5 nachzudoppeln.
Zwei identische Satzanfänge
Was folgte, war eine schnelle 3:0-Führung des Baselbieters. Gleiches war ihm bereits im 1. Durchgang gelungen, als er schon nach 10 Minuten mit demselben Resultat in Front lag. Nichtsdestotrotz spielte die Weltnummer 1 zu Beginn alles andere als fehlerfrei, vermochte dies jedoch mit seinem soliden Service zu kompensieren. Aber während Istomin im 1.Satz das sofortige Rebreak gelang, zeigte Federer in Durchgang 2 keinerlei Schwäche und kam nach 1:21 Stunden Spielzeit mühelos zum 7:5 und 6:3.
Schwierigkeiten mit Halb-Volleys
Im Nachhinein bezeichnete der Schweizer die heikle Phase beim Stand von 5:5 im 1. Satz als Schlüsselszene. «Es war wichtig, dass ich bei 15:40 2 Mal gut servieren konnte.» Im Start-Umgang habe er Schwierigkeiten mit den Halb-Volleys gehabt, was für ihn ungewöhnlich gewesen sei. «Aber im Verlauf des 2. Satzes begann ich besser zu spielen.»
Im Viertelfinal gegen Isner
Im Viertelfinal trifft Federer auf John Isner (USA). Die Weltnummer 11 setzte sich gegen den Serben Janko Tipsarevic mit 7:5 und 7:6 (16:14) durch. Gegen den 2,06 Meter grossen Aufschlagspezialisten hatte Federer im Februar dieses Jahres im Davis Cup in Fribourg auf Sand verloren, ansonsten aber sämtliche 3 Duelle klar gewonnen.
TV-Hinweis
Den Viertelfinal zwischen Roger Federer und John Isner können Sie am Donnerstag ab etwa 16.30 Uhr auf «SF zwei» und im «London Player» mitverfolgen.
(rha)


