Fussball
Super League
St. Gallen bodigt Zürich - GC ringt Basel Remis ab
Dank zwei Toren von Neuzugang Dzengis Cavusevic hat der FC St. Gallen den FCZ mit 3:1 geschlagen. Im zweiten Super-League-Spiel des Abends holten die Grasshoppers dank eines Tores von Mergim Brahimi in der 81. Minute ein 2:2-Unentschieden gegen den FC Basel.
Die gefällige und offensiv geführte Partie zwischen St. Gallen und dem FC Zürich wurde mit drei Toren innert acht Minuten vor der Pause lanciert. Zunächst lenkte Scarione einen Flankenball von Pa Modou via Pfosten ein (38.).
Dann konterte der FCZ mit einem Kopftor von Mario Gavranovic nach einem Freistoss von Stjepan Kukuruzovic (41.) mit dem 1:1, ehe der kurz zuvor eingewechselte Dzengis Cavusevic (45.) mit einer Direktabnahme eine herrliche St. Galler Kombination über Alberto Regazzoni und Dejan Janjatovic erfolgreich abschloss.
Ideenloser FCZ
Ab der 60. Minute verstärkte der FCZ seine Offensive, erhöhte den Druck und besass mehr Spielanteile, verzeichnete aber keine einzige Torchance. Zu kompakt stand die Abwehr des Aufsteigers, zu unpräzis waren die FCZ-Zuspiele und zu ideenlos war die Spielanlage der Mannschaft von Rolf Fringer.
Mit einem Konter, mustergültig vorbereitet von Mario Mutsch und mit dem Kopf von Cavusevic gekonnt abgeschlossen, entschied der Aufsteiger das Spiel in der 81. Minute endgültig.
GC holt verdient Punkt gegen Basel
Der FC Basel musste sich bei den Grasshoppers mit einem 2:2 begnügen - und konnte trotz zweimaliger Führung über den Punktgewinn glücklich sein. GC war über weite Strecken das aktivere Team, sündigte aber im Abschluss.
Alex Frei nach feiner Vorarbeit David Degens und Gilles Yapi nach einem kapitalen Stellungsfehler von GC-Hüter Roman Bürki trafen für die Gäste. Nassim Ben Khalifa per Kopf nach einem Lattenabpraller und der Sekunden zuvor eingewechselte 19-jährige Brahimi konnten für GC jeweils ausgleichen.
Die Basler können das Remis verschmerzen. Sie haben in vier Tagen in der Champions-League-Qualifikation eines der wichtigsten Spiele in diesem Sommer vor sich. Beim norwegischen Meister in Molde wird der FCB neben Effizienz und Disziplin auch wieder ein bisschen mehr Leidenschaft zeigen.
(si/ako)


