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Tour de France
Voeckler: «Davon habe ich schon als Kind geträumt»
Die «Königsetappe» der Tour de France kannte zwei grosse Sieger: Thomas Voeckler, der seine zweite Etappe der Tour 2012 gewann, sowie Gesamtleader Bradley Wiggins, der alle Angriffe abwehren konnte.
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Für Thomas Voeckler war es ein Déjà-vu. Der Franzose siegte bereits vor zwei Jahren in Bagnères-de-Luchon. 2012 war es ein Triumph im grossen Stil. Genau 100 Sekunden nahm Voeckler seinem ersten Verfolger ab.
«Ich habe Aufstieg um Aufstieg genommen. Für mich waren es heute wie vier Rennen in einem. Von einem solchen Etappensieg in den Pyrenäen habe ich schon als Kind geträumt.»
Wichtiger Donnerstag für Voeckler und Wiggins
Als Belohnung für seinen insgesamt 4. Tour-Etappensieg übernahm Voeckler die Spitze in der Bergwertung. «Ab dem Moment, als sich die Fluchtgruppe gebildet hatte, war dieses Trikot mein Ziel. Nun muss ich schauen, dass ich es am Donnerstag verteidigen kann», so Voeckler.
Wichtig wird der Donnerstag mit den letzten schweren Bergen der Tour 2012 auch für Gesamtleader Bradley Wiggins. Am Mittwoch wehrte der Brite alle Angriffe souverän ab.
Freude bei Froome, Enttäuschung bei Evans
Wiggins‘ Teamkollege und Gesamt-Zweiter Christopher Froome zeigte sich betreffend Gesamtsieg zuversichtlich: «Wir sind einen Tag näher an Paris. Es sieht gut aus, wir müssen nur noch eine Bergetappe und das Zeitfahren überstehen», sagte Froome.
Keine Gefahr mehr droht Wiggins und Froome von Cadel Evans. Der Vorjahrssieger büsste viel Zeit auf die Besten ein und fiel im Gesamtklassement auf Rang 7 zurück: «Das war nicht mein normales Level. Die Tour ist für mich jetzt vorbei. Wenn man 2 Stunden vor dem Rennen Magenprobleme hat, kann man einfach nicht viel tun», sagte der enttäuschte Evans.
(Agenturen/fel)


