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Tour de France
Doping: Fränk Schleck beteuert seine Unschuld
Fränk Schleck könnte der Tour den ersten grossen Dopingskandal in diesem Jahr bescheren. Doch der Luxemburger bestreitet den Dopingvorwurf und hat gemäss verschiedenen luxemburgischen Medienberichten nun eine Anzeige gegen Unbekannt eingereicht.
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«Ich bin aus allen Wolken gefallen», wurde Schleck in der Online-Ausgabe der Zeitung «Luxemburger Wort» zitiert. Nun erstattete Fränk Schleck Anzeige gegen Unbekannt, weil ihm etwas untergeschoben worden sein soll.
Fränk Schleck besteht auf B-Probe
«Ich streite kategorisch ab, irgendeine verbotene Substanz genommen zu haben. Ich habe keine Erklärung für das Ergebnis und bestehe auf die Öffnung der B-Probe, wie es mein Recht ist», sagte der 32-Jährige. «Falls die Analyse das Ergebnis bestätigt, werde ich argumentieren, dass ich das Opfer einer Vergiftung geworden bin.»
Bruder Andy glaubt an Unschuld
Auch Bruder Andy glaubt an die Unschuld von Fränk Schleck: «Bei meinem Leben und bei meiner Familie, bin ich sicher, dass er nichts genommen hat», so der Tour-Sieger 2010.
Schleck war auf der 13. Etappe positiv auf das verbotene Diuretikum Xipamid getestet worden. Sein Team nahm ihn am Dienstag aus dem Rennen.
(sid/ako)


